Lesermeinung

Zu den Plänen für die B 298:

„Mit großer Überraschung habe ich am Freitagmorgen im SWR 4 vernommen, was ich später in der Tagespresse bestätigt bekam. Die am stärksten befahrene Straße in Schwäbisch Gmünd soll zurückgebaut werden. In über 50 Jahren habe ich Fahrschüler sämtlicher Klassen ausgebildet. Dadurch sind mir alle Verkehrssituationen in der Stadt bestens bekannt. Wir, alle Verkehrsteilnehmer waren glücklich als die Mutlanger Straße ab dem Tabula auf drei Fahrstreifen seinerzeit erweitert wurde. Das war in der Stadt eine Erlösung und somit ein Verkehrschaos beseitigt. Unsere Stauferstadt wurde umbenannt in ‘Staustadt’, hatten wir doch durch den immer stärker werdenden Verkehr ein neues Chaos mit unserer B 29 mitten durch die Stadt. Von einem Übel erlöst, wurden wir mit der Eröffnung des Einhorntunnels. Die Leute kommen wieder viel lieber in unsere Stauferstadt. Man kommt zügig hinein, durch die Stadt und auch wieder hinaus. Herr Andreas Weiß sollte einmal frühmorgens und gegen Abend zu den Hauptverkehrszeiten mehrmals die Mutlanger Straße bergauf und bergab fahren. Bei einem sogenannten Rückbau ist der Rückstau in unsere Stadt in sämtliche Richtungen vorprogrammiert. Ich bin gerne bereit, zu jederzeit in den Hauptverkehrszeiten, mich mit Herrn Weiß in Gmünd zu treffen.

Der Weg der Rettungsfahrzeuge von der Rettungswache an der Stauferklinik zum Einsatzort und wieder zurück in die Stauferklinik wird dann bestimmt schwieriger. Auf dann nur noch markiertem Radweg fahren die Radfahrer gefährlicher als derzeit auf dem Gehweg. Gesundes Radfahren ist das ja nicht. Weder bergauf noch bergab stellt man dort kaum Fußgänger oder Radfahrer fest. Sicherer und gesünder für Radfahrer wäre die Fahrt durch die Becherlehenstraße, vorbei an der Kleinen Schweiz durch das Bauernhölzle zur alten B 298 kurz vor Mutlangen. Dafür könnte der sogenannte Bauernhölzesweg. mit dem Geld verkehrssicherer ausgebaut werden. Viele Bewohner aus Mutlangen benutzen diesen Weg schon immer, um zur Arbeit und wieder zurückzufahren. Die Sanierung der Mutlanger Straße ist sowieso überfällig. Um die gefährlichen Überholmanöver vielleicht besser in den Griff zu bekommen ist eine häufige Verkehrsüberwachung (Radar) in den drei Kurven nötig.“

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© Gmünder Tagespost 14.02.2017 21:51
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Kommentare

In my humble opinion

Es tut mir leid, aber die Sinnhaftigkeit der zwei Fahrstreifen auf der B 298 außerorts bergauf habe ich noch nie verstanden. Vom vermurksten Pfitzerkreisel über die Kurverei bis zum Tabula ist die Straße zweispurig - fährt da kein Notarzt oder Krankenwagen? Dabei haben wir doch alle mal in der Fahrschule gelernt, dass wir bei Blaulicht und Martinshorn jeweils ganz rechts an den Straßenrand fahren ( müssen ), um Platz in der Mitte für die bevorrechtigten Fahrzeuge zu schaffen.

Früher ab der Kurve quer zum Hang in Richtung Mutlangen war die Straße wieder nur zweispurig, heute ist sie es ab nach der Abzweigung, vor der Brücke über das Haselbachtal. Dieses kurze zweistreifige Stück bergauf bringt tatsächlich die Erlösung allen Verkehrsübels?

Wenn man denn die "ach so gefährlichen" Linksabbiegerstellen bejammert: Wer sagt denn, dass dieser Fahrstreifen eigentlich durchgängig befahrbar sein muss? Warum kann er nicht jeweils nach dem Linksabbiegen körperlich enden, sodass es reine Linksabbiegerspuren sind? Ich möchte fast eine Wette anbieten: Einspurig bergauf - und es wird nicht mehr "gerast", man braucht dann auch nicht mal Starenkästen - man hat dann aber auch keine Einnahmen dadurch.

Völlig unabhängig von der Fahrstraße wäre ein Radweg zu sehen, ich denke mir, dass man sogar zwei davon brauchte, einen von Wetzgau/Rehnenhof in die Stadt und einen von Mutlangen, denn ein Radweg "in der Mitte", entlang der B 298, hilft keiner der beiden Ansiedlungen so wirklich - was das Radfahren angeht.

Und was den alltäglichen Stau in Gmünd betrifft, eigentlich auf allen Straßen 'rein, 'raus und 'durch, kann ich nur an die vollmundigen Sprüche erinnern: "Wenn wir erst den Tunnel haben, haben wir keine Staus mehr in Gmünd!"