Hier schreibt der KC Schwabsberg 1953 e.V.

Lorsch in Schwabsberg erheblich unter Zugzwang

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    Schwabsbergs Mathias Dirnberger (l.) und Kapitän Reiner Buschow wollen auch gegen die Nibelungen aus Lorsch ihren Anteil dazu beitragen, damit die bislang makellose Heimbilanz auch weiterhin gewahrt bleibt.

Kegeln, 1. Bundesliga Männer: Buschow & Co. wollen ihre Erfolgsserie weiter ausbauen

Bei ihrer Stippvisite auf der Ostalb stehen die Nibelungen aus Lorsch gegen einen KC Schwabsberg, der seine aktuelle Erfolgsserie weiter ausbauen will, ganz erheblich unter Zugzwang. Gelingt den Hessen bei den heimstarken Schwaben kein „Zweier“ kann das schon das vorzeitige „Aus“ im Kampf um einen der internationalen Startplätze bedeuten.

Für die Nibelungen kommt es gerade ganz dick. Am Samstag zunächst das Gastspiel beim Tabellendritten auf der Ostalb und nach der anschließenden Visite beim Meister in Zerbst hat bereits der Tabellenzweite Bamberg sein Kommen angesagt. Gegner mit denen es auch Gastgeber KC Schwabsberg an den kommenden Wochenenden noch zu tun bekommt. Am 11.03. gibt sich zunächst Zerbst die Ehre und zum Saisonfinale am 25.03. die Victoria aus Bamberg.
Zusammen mit dem KRC Kipfenberg sind die Hessen mit 14 : 12 Punkten dem führenden Quartett dicht auf den Fersen. Angesichts des anspruchsvollen Restprogramms dürfen sich die Hessen aber keinen Fehler leisten, wollen sie zumindest den Status quo bewahren und damit, wie die punktgleichen Kipfenberger, die Restchance auf einen der begehrten internationalen Startplätze.
Die Spielstärke der Gäste gibt aktuell indes Rätsel auf. Vereinzelt drängt sich da schon auch Mal der Vergleich mit einer Wundertüte, bei der man nie so richtig weiß was rauskommt, auf. Gerade deshalb sind die Nibelungen aber nur sehr schwer auszurechnen und leichtfertig unterschätzen sollte man sie auf gar keinen Fall.
Die Hessen sind stark in die Saison gestartet. Am 5. Spieltag im direkten Aufeinandertreffen gelang den Lorschern ein hart umkämpfter Heimerfolg. Die Krise der Gäste, so man sie denn als solche bezeichnen will, nahm ihren Anfang am letzten Spieltag der Hinrunde mit einer überraschenden Heimniederlage gegen den KRC Kipfenberg. Der Niederlage ließen die Hessen zwar drei Siege folgen, dann allerdings standen sie in Staffelstein beim 1 : 7 auf verlorenem Posten. Am meisten überraschte jedoch die erneute Heimniederlage der Hessen am letzten Spieltag. Da mussten sie nach einer wenig berauschenden Leistung mit 3 : 5 gegen den TSV Breitengüßbach die Segel streichen.
Schwabsberg wie Lorsch wussten in den bisherigen Ligaspielen, ihren Heimnimbus zu wahren. Eben so wenig wie den Bemühungen der Hessen auf der Ostalb bislang ein Erfolg beschieden war, erging es auch den Ostwürttembergern in Lorsch. Dort ging es zwar immer sehr knapp zur Sache, letzten aber Endes konnten die Nibelungen den Begehrlichkeiten aber stets erfolgreich Paroli bieten.
Nachdem das Saisonfinale am 25.03 mit Riesenschritten naht, muss Schwabsberg im Heimspiel gegen die Hessen alles daran setzen, die bisherige Rückrundenserie von drei Siegen in Folge auch im vierten Spiel weiter auszubauen. Angesichts der der nicht gerade einfachen Heimspiele gegen Zerbst und Bamberg wollen sich die Ostwürttemberger nicht noch unnötig in die Bredouille bringen. Das Gebot der Stunde lautet deshalb ganz simpel: „Punktesammeln“. Mit einem Erfolg gegen Lorsch käme man nicht nur dem angestrebten Saisonziel schon sehr nahe. Gleichzeitig könnte man auch einen beruhigenden Sicherheitsabstand zu einem der unmittelbaren Verfolger schaffen. Die Voraussetzungen für eine unterhaltsame Bundesligapartie scheinen in diesem Verfolgerduell durchaus günstig.

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:
„Noch haben wir nichts gewonnen. Unsere Aussichten sind aber im Vergleich zum Vorjahr, wo wir mit drei Punkten Rückstand auf den Meister auf dem undankbaren vierten Platz landeten, deutlich besser. Vorausgesetzt natürlich wir gehen unseren Weg zielstrebig weiter. Die Verfolger warten nur auf einen Ausrutscher unsererseits.“

Das Mannschaftsaufgebot
Reiner Buschow, Damir Cekovic, Mathias Dirnberger, Ronny Endraß, Timo Hehl, Manuel Lallinger, Jürgen Pointinger, Philipp Vsetecka.

 

Blickpunkt 1. Kegler-Bundesliga

14. Spieltag, Samstag 18.02.2017

13.00 Uhr SKC Staffelstein - SKC Victoria Bamberg
13.00 Uhr FSV Erlangen-Bruck - KRC Kipfenberg
13.00 Uhr TSV Breitengüßbach - SKV RW Zerbst 1999
13.00 Uhr Donauperle Straubing - ESV Lok Rudolstadt
14.00 Uhr KC Schwabsberg - SKC Nibelungen Lorsch

Tabelle 1. Kegler-Bundesliga Männer

(1.) SKV Rot-Weiß Zerbst 1999 13 13 0 0 87.5 26 : 0
(2.) SKC Victoria Bamberg 13 10 0 3 74 20 : 6
(3.) KC Schwabsberg 13 9 0 4 66 18 : 8
(4.) SKC Staffelstein 13 7 1 5 59 15 : 11
(5.) SKC Nibelungen Lorsch 13 7 0 6 61 14 : 12
(6.) KRC Kipfenberg 13 7 0 6 47.5 14 : 12
(7.) Aufwärts Donauperle Straubing 13 5 0 8 43 10 : 16
(8.) TSV Breitengüßbach 13 4 1 8 36 9 : 17
(10.) FSV Erlangen Bruck (N) 13 1 0 12 23 2 : 24
(9.) ESV Lok Rudolstadt (N) 13 1 0 12 23 2 : 24

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© KC Schwabsberg 1953 e.V. 16.02.2017 11:39
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