Im neuen Jahr wird gespart. Diese Tipps helfen dabei

Der Jahreswechsel ist bekanntlich die Zeit, in der Vorsätze gemacht und wieder verworfen werden. Meist ist der fiese, innere Schweinehund dafür verantwortlich, dass es eben nicht klappt, abzunehmen, Sport zu treiben oder ganz grundsätzlich gesünder zu leben. Allerdings gibt es auch die Vorsätze, die bei ihrer Umsetzung wahrlich Spaß machen. Die Rede ist vom Sparen: Wer diesen Vorsatz umsetzt, der gewinnt doppelt, denn das Geld im Portemonnaie oder auf dem Konto wird sich mehren. Diese Tipps helfen beim Sparen.

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1.) Versorgungsanbieter wechseln

Auch wenn der Hype zum Wechseln des Anbieters von Gas und Strom zum Jahresende auf dem Höhepunkt angekommen zu sein scheint, besteht natürlich auch im neuen Jahr eine Wechseloption. Allerdings macht sich auch hier der Schweinehund bemerkbar, wie es unter bauidee-magazin.de heißt: „Stromsparen im Haushalt hat nach einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) für 70 Prozent der Verbraucher „sehr große“ oder „große“ Bedeutung. Allerdings gibt nur jeder zweite an im zweiten Halbjahr 2015 aktiv etwas unternommen zu haben, um Strom und damit Energiekosten einzusparen.“

Um das erste Halbjahr nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, empfiehlt sich ein Preisvergleich auf strompreis.org. Neben der Option 9000 Stromtarife zu vergleichen und an die 500 Euro im Jahr zu sparen, gibt es dort auch wichtige Verbrauchertipps zur Wahl des Stromanbieters und zum Stromsparen ganz allgemein. Wichtig ist vor dem Wechsel vor allem, die Vertragskonditionen mit wachem Blick zu vergleichen. Die wichtigsten Regeln werden auch unter verbraucherzentrale-energieberatung.de zusammengefasst:

  • Die Vertragslaufzeit sollte maximal ein Jahr umfassen.
  • Die Kündigungsfrist darf nicht länger als ein Monat sein.
  • Supersparangebote und Boni müssen aufmerksam geprüft werden.
  • Festpreisangebote sind mit Vorsicht zu genießen.

2.) Online-Shopping-Angebote beobachten

Diese Marktentwicklung ist keineswegs überraschend: Es gibt immer mehr Möglichkeiten, nicht nur klassische Konsumgüter online zu erwerben, sondern auch den Lebensmitteleinkauf online zu bewerkstelligen. Allerdings steckt der Markt hierbei noch in den Kinderschuhen. Eine einheitliche Bestelloption gibt es nicht und auch mobile Bestelloptionen werden kaum angeboten. Problematisch oder schwierig wird es vor allem, die Logistik für das Angebot zu ermöglichen. Inwiefern diese Methode Spar-Potential birgt, bleibt (finanziell betrachtet) abzuwarten.

Allerdings wird der Markt auf die laut handelsdaten.de wichtigsten drei Kundenwünsche – Qualität, Preis, Verfügbarkeit – sicherlich reagieren. Inwiefern es beim Online-Food-Shopping Sparpotential gibt, sollte demnach mit wachem Auge beobachtet werden. Eines ist indes jetzt schon klar: Wer sich seine Lebensmittel online aussucht und liefern lässt, der spart Zeit, um zum Supermarkt zu fahren und die Waren auszusuchen, an der Kasse zu bezahlen und wieder ins Fahrzeug zu hieven. Zudem ist das Risiko, dass zusätzliche Produkte in den Warenkorb wandern, vergleichsweise gering.

3.) So viel Sparpotential versteckt sich hinter Cashback und Co.

Inwiefern sich Rabattkarten, Cashback-Rabatte, Kundenkarten und Gutscheine bezahlt machen, hat die Stiftung Warentest im Jahr 2015 auf den Prüfstand gestellt. In der Finanztest-Ausgabe vom Januar 2016 gab’s dann für alle Verbraucher dieses Testergebnis: „Millionen setzen auf Rabattkarten. Viel mehr sparen lässt sich aber beim Onlinekauf über Cashback-Portale.“ Wichtig sei in diesem Zusammenhang, nicht nur einen Blick auf die Cashback-Prozente zu werfen, die für den Einkauf im Online-Shop gewährt werden, sondern auch auf die bestmögliche Kombination.

Diese Tipps sollten Schnäppchenjäger berücksichtigen:

  • Cashback-Angebote liegen zwischen drei und zehn Prozent. Es ist durchaus sinnvoll, bei mehreren Cashback-Anbietern aktiv zu sein, denn wer das Portal Qipu nutzt, sichert sich vielleicht zehn Prozent beim Reiseanbieter, aber nur drei Prozent beim Modeshop.
  • Die Höhe des gewährten Cashbacks kann auch nach der erworbenen Leistung variieren. Wer sich über Aklamio Cashback sichern möchte, könnte beim Mietwagen zehn Prozent sparen, bei einer Flugbuchung allerdings nur etwas über ein Prozent.

Cashback-Programme funktionieren in der Praxis nämlich so: Wer sich bei einem Cashback-Anbieter registriert, kann von Rabatten bei den dortigen Kooperationspartnern profitieren. Die Anzahl der Kooperationspartner ist natürlich genau der Faktor, auf den Verbraucher wertlegen sollten. Nur wer über eine große (Händler-)Auswahl verfügt, hat auch das Potential, Kunden dazu zu bewegen, sich zu registrieren.

Warum Cashback im Test gesiegt hat, zeigt sich mit Blick auf diese Vergleichswerte: Bei Rabattkarten wie der DeutschlandCard oder Payback-Karten wird den Kunden häufig gerade einmal ein Prozent Rabatt gewährt. Egal für welche Sparoption sich Verbraucher entscheiden, ein Preisvergleich sollte stets den Kauf anführen.

 

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© Gmünder Tagespost 17.02.2017 13:51
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