Mehr moderne Büros für mehr Mitarbeiter

Drei Sachgebiete des Katholischen Verwaltungszentrums Schwäbisch Gmünd wurden neu organisiert und räumlich optimiert, zudem wurden drei neue Arbeitsplätze eingerichtet. Die Büroräume bieten nun mehr Platz für bessere Arbeitsabläufe.
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    Andrea Müller und Klaus Knödler freuen sich mit dem ganzen Team über den gelungenen Umbau. Fotos: ub
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    Münsterpfarrer Robert Kloker (2.v.links) und Leiter Klaus Knödler mit einem Teil des Teams des Verwaltungszentrums. Foto: privat
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    Ansprechend gestaltet wurden die Räume des Katholischen Verwaltungszentrums Schwäbisch Gmünd in den vergangenen Monaten.
Schwäbisch Gmünd. Das Katholische Verwaltungszentrum Schwäbisch Gmünd in der Franziskanergasse 3, neben Aalen und Ellwangen eines von drei Verwaltungszentren im Katholischen Dekanat Ostalb, wurde in rund fünf Monaten Bauzeit umgebaut und neu strukturiert.

Im Oktober vergangenen Jahres begannen die Arbeiten im ersten Stock des katholischen Gemeindezentrums Franziskaner, dem Standort des Verwaltungszentrums. „Erste Voruntersuchungen der Statik fanden schon im Frühjahr 2016 statt. Dabei ging es unter anderem darum, welche Wände ohne Probleme entfernt werden können“, erklärt Klaus Knödler, seit 2008 Leiter des Verwaltungszentrums.

Nach dem Abschluss der Umbauarbeiten präsentieren sich die Räumlichkeiten mit neuem Gesicht und vor allem optimiert für den täglichen Arbeitsablauf. Nach der Verlegung der Registratur ins Erdgeschoss, wurden mehrere Wände versetzt und dadurch weitere Räume geschaffen. Drei neue Arbeitsplätze entstanden durch den Umbau, mit zwei neuen Mitarbeitern wurde das Team auf 13 erweitert. Dabei soll es nicht bleiben: Ab April sollen im Verwaltungszentrum 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein.

Aufgaben wachsen

Klaus Knödler kann sich noch an andere Zeiten erinnern: „Als ich vor 20 Jahren hier angefangen habe, waren wir sechs.“ Neun Büros stehen dem Team insgesamt zur Verfügung, sechs davon wurden grundlegend saniert – angefangen beim Streichen der Türen bis zum Abschleifen des Parketts. Neue Büromöbel sorgen für frischen Wind.

Auch die EDV- und die Telefonanlage wurden erneuert sowie ein Netzwerkschrank installiert. Unter anderem waren die Netzwerkkabel ein Grund dafür, dass die vom Architekturbüro Herkle und Rapp errechneten Kosten von 130.000 Euro nicht einzuhalten waren. „Wo ursprünglich von 400 Metern ausgegangen wurde, kamen am Ende 1500 Meter zusammen“, sagt Klaus Knödler.

Die drei Sachgebiete Personal und Kindergärten, Finanzen sowie Liegenschaften/Wohnen wurden neu organisiert und auch räumlich dichter zusammengelegt. „So kann man einfach besser miteinander kommunizieren“, meint Andrea Müller, Leiterin Personal und Kindergärten. Vor allem der Bereich Kindergärten sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen, was hier auch eine Aufstockung der Mitarbeiter notwendig machte.

Als ich vor 20 Jahren angefangen habe, waren wir sechs Mitarbeiter.

Klaus Knödler

Großes Zuständigkeitsgebiet

Gebildet wurde das Verwaltungszentrum Schwäbisch Gmünd im Mai 2001 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Einrichtungen der Katholischen Gesamtkirchenpflege und Teilen des diözesanen Verwaltungsaktuariats in Schorndorf. Träger des Verwaltungszentrums ist die Katholische Gesamtkirchengemeinde mit knapp 22.000 Katholiken.

Im Verwaltungszentrum werden über die hauptberufliche Kirchenpflege elf Kirchengemeinden verwaltet, die zur Katholischen Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Gmünd gehören. Auch elf sogenannte Aktuariatsgemeinden werden betreut, in denen nebenberufliche Kirchenpfleger in fünf Seelsorgeeinheiten tätig sind. „Unser Aufgabengebiet umfasst die Erledigung des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens sowie die Personal- und Immobilienverwaltung“, beschreibt Klaus Knödler.

100 Gebäude werden verwaltet

Unter anderem werden 24 Haushaltspläne und Jahresrechnungen erstellt, 26 Kindertageseinrichtungen mit 76 Gruppen betreut, über 1000 Personalfälle abgewickelt und rund 100 Gebäude von Kirchen bis zu Gemeindezentren verwaltet.

Auch die Rechnungsführung für die Ökumenische AG Hospiz liegt in den Händen des Katholischen Verwaltungszentrums, welches auch als Geschäftsstelle des Münsterbauvereins e.V. dient. ub

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© Gmünder Tagespost 17.02.2017 17:03
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