Lesermeinung

Zum Thema: Ausbau der B298 und Radweg-Konzept.

„Als Mutlanger-Radfahrer (kein Extremsportler) habe ich mich bereits schriftlich vor Landesgartenschau (LGS) an verschiedene, meiner Meinung nach kompetente Stellen, gewandt und darum gebeten, aus diesem Anlass doch auch einen „Sicheren Radweg“ von oben nach unten und umgekehrt zu berücksichtigen. Leider bekam ich nur Absagen, Grund war überwiegend, dass keine Zuschüsse gewährt werden und somit auch kein Radweg gebaut werden kann! Ich habe mir dann je nach körperlicher Verfassung einen Weg genommen, welchen ich in Zukunft fahren kann. Die Abfahrt auf der B298 von Mutlangen habe ich nur einmal gemacht, das war mir mit dem starken Verkehr zu gefährlich, raufgefahren bin ich auch nur einmal, aber oben war ich als Asthmatiker ziemlich platt, da hier eine sehr hohe Konzentration an Abgasen und Feinstaub vorhanden war. Aus diesem Grunde kann ich nur davor warnen, die Gesundheit der Mitbürger mit einem Radweg an der B298 aufs Spiel zu setzen. Die Atemwegserkrankungen sind heute bereits an dritter Stelle der Sterblichkeitsrate und das sollte man nicht aus ideologischen Gründen (Verkehr ausbremsen/blockieren) auf die erste Stelle hochheben. Ich bevorzuge die Strecke Bauernwäldle - Kleine Schweiz, runter und hoch. Hier wären nur ca. 500 Meter mit Makadam zu befestigen (Brünnele) und ein preiswerter, sicherer Radweg ist vorhanden.“
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© Gmünder Tagespost 17.02.2017 23:18
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Kommentare

In my humble opinion

Ich stimme Ihnen zu, angesichts des verpfuschten Pfitzerkreisels, der Ampel in der Unterführung und der nächsten Ampel, der 1+1-Führung in der Stadt kann ich die Aufregung um die Pseudo 2+1-Führung im Bereich der Linksabbieger und die paar hundert Meter echte 2+1 mit Geschwindigkeitsbeschränkung bis zur Ampel Mutlangen/Ampel Rehnenhof/1+1-Führung über das Haselbachtal absolut nicht nachvollziehen. Und statt dass man wirklich "Sicherheit" einbaut, nein, die Sicherheit wird später mit Starenkästen produziert!

Das Geheule um die "Sicherheit" der Notdienste ( weswegen das 2+1 erhalten bleiben solle ) entbehrt jeglicher Grundlage, denn auf fast allen anderen Straßen im Ostalbkreis hat man nur eine 1+1-Führung - hat man denn da überall nur Chaos, wenn das Blaulicht kommt?

Auch denke ich mir, dass Radfahrer eine Strecke einfach anders als Autofahrer bewerten müssen, daher wären zwei ausgewiesene und ordentlich ausgebaute ( und beleuchtete? ) eigene Radstrecken ( Rehnenhof-Gmünd und Mutlangen-Gmünd ) nötig.

Aber hier kann man die "Politik" so richtig an der Arbeit sehen:

Der Bund will/muss die Fahrbahn sanieren, da kann man sich doch auf den Zug aufschwingen und quasi kostenlos eine Radfahrstrecke kriegen!

Dass die Trassenführung zwischen Rehnenhof und Mutlangen und entlang der Autofahrstraße suboptimal ( höflich formuliert ) ist - egal, bei KOSTENLOS kommt die Gier 'raus, dazu kann man sich später mit "Rückbau" grün anstreichen und mit "mehr Radwege" Pluspunkte auf irgendeiner Skala einheimsen.

So geht Politik!

Ergebnisorientiert sieht zwar anders aus ...