Lesermeinung

Zum Thema „Verkehrsführung verbessern“:

„Ganz klar: Nein! Die Graf-von-Soden-Straße darf auf gar keinen Fall Teilstück der B 298 werden! Alle, die mit dem Auto aus Herlikofen, Lindach oder der Firma Bosch kommend Richtung Gmünd fahren, hatten jahrelang das Nachsehen gegenüber der B 29 als Hauptverkehrsachse. Endlich, seit Tunnel-Fertigstellung, ist die Straße vom Schmidturm Richtung Herlikofen die Hauptfahrrichtung. Nun soll das schon wieder Geschichte sein? Ich habe absolut keine Lust darauf, dass sich der Verkehr morgens und zu den Schichtwechselzeiten bei Bosch wieder hunderte Meter weit ab der Ampel an Gotteszell zurückstaut. Es kann nicht sein, dass 400 Meter stadtnahe Straße vom Verkehr beruhigt werden sollen, dafür aber tagtäglich viele Autofahrer wieder Nachteile in Kauf nehmen müssen. Liebe Boschler, Lindacher, Herliköfer: Bitte meldet euch bei der Arbeitsgruppe Verkehr in Gmünd und protestiert, damit diese Idee der Umlegung der B 298 mit den zu erwartenden Benachteiligungen schnell in der Schublade verschwindet! Mein Alternativ-Vorschlag: Den Kreisel bei den Maltesern mit Zu- und Abfahrten vollständig zweispurig ausbauen – dann rollt der Verkehr deutlich besser!“
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© Gmünder Tagespost 15.03.2017 21:09
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Kommentare

In my humble opinion

Ich habe da eine andere Vorstellung:

Wenn die Vollbeampelung bei Gotteszell durch einen Kreisverkehr ersetzt würde, gäbe es weniger Probleme dort. Die Crux ist doch, dass der B298-Verkehr zum Pfitzerkreisel ( so vermurkst der auch gestaltet sein mag ) geleitet wird und wer dann Richtung Schorndorf/Stuttgart will, muss erst mal entgegen der Absicht nach Westen fahren, durch den Pfitzerkreisel, durch den Baldung-"Turbo"-Kreisel, hat dann zwei meistens rote Ampeln am Tunnelportal Ost, ehe er dann in den Tunnel nach Westen abbiegen kann. Da erscheint es doch viel einfacher, vom Pfitzerkreisel direkt nach Westen abzubiegen - wenn wir erst mal den Tunnel haben, haben wir keinen Stau mehr in Gmünd!

Ich habe zugegeben eine Schwierigkeit, mir eine geänderte Verkehrsführung zu/von Bosch in die Schießtalstraße vorzustellen. Während es mir noch möglich erscheint, die jetzige Einmündung leicht umzubauen für den Einbahnstraßen-Verkehr in Richtung Lindach/Bosch, müsste der Verkehr von Lindach/Bosch durch die Lindacher Straße als Einbahnstraße in den neu zu bauenden Kreisverkehr geleitet werden - ich kann mir aber nicht vorstellen, woher der Platz dafür kommen sollte, es sei denn, man organisiert dort im Bereich mit Zustimmung der Anwohner einiges um.

Aber so ist das halt, wenn scheinbar ohne einen Generalplan immer nur die nächste Baustelle "auf Sicht" abgearbeitet wird.