Der Profi schützt vor hohen Folgekosten

Expertentipp: Eine Dachdämmung sollte man nur mit Fachhandwerkern vornehmen. Ein System muss gewählt werden, das zum Dach passt und alle Anforderungen erfüllt.
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    Damit das Geld nicht durchs Dach verschwindet: Vor der Dämmung den Profi fragen. Foto: djd/Paul Bauder/Margot Kessler/pixelio.de
Dämmen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, wenn man die Energieeffizienz eines Hauses wirkungsvoll verbessern will. Doch bei billigen, nicht gut geplanten Dämmmaßnahmen können Probleme auftreten.

Verrottetes Holz im Dachstuhl, Schimmelpilze, Feuchteschäden in den Wänden: Das sind nur einige der Probleme, die durch mangelhaften oder falsch eingebauten Feuchteschutz entstehen können. Eine Dämmung, die zuerst billig war, kann durch Folgeschäden hohe Kosten verursachen.

Komponenten aus einer Hand

Wichtig ist, dass ein Fachmann bereits bei der Planung dabei ist. Idealerweise sollten die Komponenten zum Wärmeschutz, zum Feuchteschutz und zur Abdichtung nicht aus verschiedenen Quellen stammen. Bewährt haben sich Dämmsysteme, bei denen alle erforderlichen Komponenten aus einer Hand kommen. Zudem muss ein System gewählt werden, das zum Dach passt, das ja seinerseits wiederum aus verschiedenen Einzelkomponenten besteht und unterschiedliche Anforderungen haben kann. Davon ist aus den bereits genannten Gründen dringend abzuraten. Denn bei einer langfristig wirkungsvollen Dämmung, die auch das Gebäude schützt, spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, die ein Baulaie normalerweise nicht umfassend beurteilen kann. Dazu gehören bauphysikalische Aspekte, die Beurteilung der vorhandenen Bausubstanz und welche Dämmsysteme dazu passen sowie das Thema sommerlicher Wärmeschutz beispielsweise.

Zu Problemen kann es auch kommen, wenn Laien feuchte Bauteile überbauen, ohne diese vorher fachgerecht zu trocknen oder die Ursachen für Feuchtigkeit zu beseitigen. djd

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© Gmünder Tagespost 19.04.2017 20:51
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