Mehr Mädchen in technische Berufe

Politik Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle besucht das Parler-Gymnasium und gibt Tipps speziell für Schülerinnen.
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    Dr. Inge Gräßle im Parler-Gymnasium. Foto: privat
Schwäbisch Gmünd. Die CDU-Europapolitikerin Dr. Inge Gräßle hielt am Parler-Gymnasium einen Vortrag vor den Schülerinnen der achten Klasse über Frauen in der Arbeitswelt. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Schülerinnen Nina Borgeest und Greta Bertz. Gräßle wollte von den Schülerinnen wissen, was sie später gerne machen würden. Häufig kamen die Antworten „Medizinstudium“ und „Produktdesign.“ Es fielen auch Berufe wie „Beamtin“ und „Autorin“. Gräßle meinte, dass man sich bei der Berufswahl mit bestimmten Dingen zuerst auseinandersetzten müsse: Rente, Aufstiegsmöglichkeiten sowie Gehalt. Frauen müssten Jobs wollen, die oft Männer machen. Zum Beispiel Informatik und Technik. Jungs stellten sich zuerst die Frage, wo sie am meisten verdienen, Mädchen wiederum „Was interessiert mich?“ und „Was macht mir Spaß?“. Außerdem findet Gräßle, dass Frauen trotz Kinder ihren Beruf nicht aufgeben sollten. Dazu gebe es die Kindertagesstätten.

Für diejenigen, die bereits einen Berufswunsch entwickelt haben, gab sie einen Tipp: „ Ihr solltet auf jeden Fall in diesem Beruf ein Praktikum oder, wenn möglich, einen Ferienjob gemacht haben.“ Ebenso fand sie es wichtig, Erfahrungen und Eindrücke durch Ferienjobs zu erlangen.

Die Mädchen sollten aufhören, sich in speziellen Berufssparten schlecht machen zu lassen. Deshalb gebe es das Konzept „Girls‘ Day Akademie“. Hier haben Mädchen die Chance, typische „MINT-Berufe“ kennenzulernen. Ebenso geht es darum, einen Überblick zu bekommen, welche Berufe im technischen Bereich es gibt. Zum Schuljahr 2017/18 soll eine solche Akademie in Kooperation mit der Wissenswerkstatt „eule“ für Mädchen des Parler-Gymnasium und der Schiller-Realschule starten.

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© Gmünder Tagespost 29.06.2017 15:01
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