Energie für Spitzenzeiten sichern

Zur Windkraftnutzung:

Mühlenfest, ein beschönigender Name! Mit Windkraft kann kein einziger Haushalt versorgt werden, geschweige denn die Industrie. Windkraftwerke liefern nur Strom, wenn der Wind weht und das weiß jedes Kind, dass dies nicht immer der Fall ist. Aus diesem Grunde sind sie nicht für eine sichere Stromversorgung geeignet. Eine Industrienation wie Deutschland und natürlich auch Baden-Württemberg benötigen eine sichere Stromversorgung auch in Spitzenzeiten, davon hängen sehr viele Arbeitsplätze ab. Kernenergie lässt sich nur durch Kohle- oder Gaskraftwerke ersetzen, niemals mit den Erneuerbaren. Erneuerbare ersetzen keine Kraftwerke, sie bedingen sie. Um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, müssen zusätzlich Kraftwerke im Hintergrund laufen, um die sogenannte Grundlast zu sichern. (...) Da die Erneuerbaren mal zu viel und mal zu wenig Strom liefern, müssen die Netze auf allen Spannungsebenen, Nieder- Mittel- Hochspannung ausgebaut werden, was zu mehr Elektrosmog führt. Wozu? 10 000 Pumpspeicherwerke wie Hohenwarte II bräuchte Deutschland zur Überbrückung einer 14-tägigen Dunkelflaute, errechnet VGB Powertech. Immense Kosten und Flächenverbrauch. Wozu? Warum sollen wir Lärm, Infraschall. Schattenwurf, Eiswurf, erschlagene Vögel, steigende Stromkosten, Abwanderung der Industrie in Kauf nehmen? Warum sollen wir Geld in Bürgerwindräder investieren, um dieses dann zu verlieren?

Der Windpark Zöschingen liegt 510 m hoch. Eine betriebswirtschaftliche Berechnung ergab einen Verlust von 124 000 Euro pro Jahr. Windreich, Windwärts, Prokon und viele andere Betreiber sind bereits in die Pleite gegangen. Energie Autarkie auf Pellworm gescheitert. Auch dürfen wir den Menschen nicht vergessen: Durch Lärm- und Infraschallbelastung wird die Gesundheit der Menschen gefährdet. (...)

zurück
© Gmünder Tagespost 25.07.2017 21:57
Ist dieser Artikel lesenswert?
1655 Leser
Kommentar schreiben
nach oben

Kommentare

derleguan

Der Artikel zur Windkraftnutzung zeigt sehr deutlich, wie naiv und uninformiert einige Leute heutzutage noch immer sind. Sie glauben die erneuerbaren Energien sind lediglich dazu da, Infraschall zu erzeugen, Schatten zu werfen oder Vögel zu erschlagen.
Dass mit den fossilen Brennstoffen das Klima aufgeheizt wird, erst kürzlich ist in der Arktis eine gigantische Eisscholle von 66 Quadratkilometern abgebrochen, wissen sie nicht, oder wollen sie nicht wissen.
Dass das Öl, Gas und die Kohle auf der Erde einmal ausgehen werden, ignorieren sie beharrlich. Dass kein Mensch weiß, wo man Atommüll Jahrtausende über sicher lagern kann und bei Atomunfällen ganze Völker vernichtet und dahingerafft werden können, blenden diese Leute sehr erfolgreich aus. Es sind die ewig Gestrigen unter uns, die Erkenntnisse unserer Zeit dreist in den Wind schieben und sich dann auch noch trauen, platte Artikel über die Risiken und negativen Auswirkungen der Windenergie zu schreiben. Es gibt noch immer viel zu tun diese Murmeltiere und Maulwürfe wach zu rütteln und sie ins Jahr 2017 zu holen.

In my humble opinion

derleguan schrieb am 26.07.2017 um 15:57

Der Artikel zur Windkraftnutzung ... erst kürzlich ist in der Arktis eine gigantische Eisscholle von 66 Quadratkilometern abgebrochen, ...

Mit Verlaub, über "66 Quadratkilometer" würde niemand auch nur eine Zeile in der Zeitung verschwenden, laut offiziellen Angaben sind es "5800 Quadratkilometer", also 100x so groß ( die "geringe Differenz" können wir uns schenken ) ...