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Zum Artikel: "Oberbürgermeister wirbt für weiterhin offenes Gmünd"

VON LESER HARALD SEIZ

Ob Arnold dankt Händlern für ihre Unterstützung beim Hallenbad. Wofür? Diese Krämerseelen befürworten das Spaßbad doch nur, weil sie glauben, das steigere ihre Umsätze. Das hat mit Offenheit wenig, aber viel mit Egoismus zu tun.

Wenn Arnold meint, er müsse einen Gegensatz zwischen Alten und Jungen erfinden, dann zeigt das, dass ihm der Blick für die Realität und das Machbare verloren gegangen ist. Mag ja sein, dass junge Menschen eher dem Lustprinzip huldigen und ältere Menschen eher das Für und Wider abwägen. Aber am Ende zählen die besseren Argumente. Jung gegen Alt ausspielen zu wollen ist kein Argument, sondern ein billiger Griff in die unterste Schublade minderbmittelter Demagogen.

Dass Gmünd nicht Mutlangen sei, ist eine Binsenwahrheit. Aber Gmünd ist auch nicht Paris, obwohl OB Arnold ja schon bei seiner Wiederwahl meinte, Macrons Wahl zum Staatspräsidenten mit seiner bescheidenen Wiederwahl vergleichen zu müssen. Ein Scherz? Nein, Arnold läuft Gefahr, die Bodenhaftung zu verlieren.

Deshalb braucht er für sein Ego ein sündteures ÖPP-Spaßbad und nimmt in Kauf, dass das hoch verschuldete Gmünd damit eine schmerzhafte finanzielle Bruchlandung erleidet. Und dafür wird auch die junge Generation noch bezahlen müssen, wenn wir ihn nicht stoppen. Junge und Alte.

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© Harald Seiz 30.09.2017 02:15
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