„Hier können Weihnachtswünsche konkrete Formen annehmen“

Präsentation Dritte Gmünder Messe für Schmuck und Gerät bis Sonntag im Leutze-Saal im Stadtgarten. Von Gise Kayser-Gantner
  • c365b878-a231-4d8a-8d23-2232d25c2f61.jpg
    Wirkliche Kunstwerke verwöhnen das Auge bei der Messe im Stadtgaren. Foto: Jan-Philipp Strobel
Schwäbisch Gmünd Zum dritten Mal öffnet die „Gmünder Messe für Schmuck & Gerät“ ihre Türen im Leutze-Saal des CCS. Für Bürgermeister Dr. Joachim Bläse ist wichtig, dass diese Ausstellung in engem Verbund mit Schmuckdesignern, Kunsthandwerkern, dem Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät und dem Edelmetallverband steht. Die Wertigkeit solle sich abheben von Raum und Zeitpunkt anderer Messen und Märkte.

Es glitzert und blinkt in den Vitrinen. Bewährtes und Neues kann man entdecken. Iris Schambergers märchenhafte Werke sind um ein Thema reicher geworden: Meeresschildkrötenpanzer. Aber auch das Edelstahlseil ist nicht nur rund, sondern auch eckig, der Knick in einer Blüte oder einem Turmalin. Wie ein Spinnweb entfaltet es sich auf Dekolleté oder Ärmel.

Reiseerinnerungen weckt Isabell Kellners Schmuck. Ihre fantasieanregenden Stücke sind als Brosche und Anhänger zu tragen. Alkie Osterlands Kettenmodell „Unegal“ besteht aus vielen Einzelteilen, als Kette in unterschiedlichen Längen zu tragen. Ein Unikat ist ein Anhänger, ein altes Gablonzer Stück der Firma Prade. Das Motiv: ein Pferd, das Urmuster einer Serie am Silberband.

Bei Ulrike Rösler gibt’s herzliche Motive im Medaillon. Bestickter Stoff auf einer Silberplatte mit winzigen Personen und Objekten für unterschiedliche Gemütsstimmungen. Dazu feine Ringe, die in Menge am Finger getragen werden können.

Wie gesund es ist, Silberbesteck zu benützen, erläuterte Anne Hélary vom Gmünder Edelmetallverband: „Es wirkt antibakteriell!“ Sie zeigt am Stand eine außergewöhnliche Kette aus breitem Lederband und Schmuckstein.

Anna Glück und Greta Held haben ihre Auslagen dicht nebeneinander. Glück knüpft an Bewährtes an, wie sie sagt. Ihre Kette „add on“ hat sie geometrisch weiter entwickelt im Sinne des Bauhaus’. Sie putzt zu jeder Zeit unaufdringlich, aber unübersehbar, die Garderobe auf. Und sie lässt sich mit Helds Anhängern kombinieren. Greta Held verrät: „Es wird bunter!“ Mehr Stein in Kombination mit Perlen. Die Kunden dürfen mitgestalten.“

Das sind einige kleine Ausschnitte aus dem reichen Angebot. Hier können Weihnachtswünsche konkrete Formen annehmen, rät Joachim Bläse.

Info: 7. bis 8. Okt., Leutze-Saal; Messe für Schmuck & Gerät, geöffnet jeweils ab 10 Uhr.

zurück
© Gmünder Tagespost 06.10.2017 22:35
Ist dieser Artikel lesenswert?
231 Leser
Kommentar schreiben
nach oben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.