„Epilepsie ist gut behandelbar – wie lange noch?“

Bereits zum 12. Mal bietet der Gmünder Epilepsietag aktuelle Informationen zur Behandlung. Ein Betroffener berichtet beispielsweise von seiner Krankheitsgeschichte. Und mehrere Vorträge ergänzen heute das Programm .
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    Beim 12. Gmünder Epilepsietag gibt es für die Besucher und Betroffenen jede Menge Informationen. Foto: Laible
Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Epilepsietag ist schon seit Jahren eine wichtige Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und Mediziner. Am Samstag, 7. Oktober, findet von 14 bis 17 Uhr im Foyer des Stauferklinikums bereits die 12. Veranstaltung statt. Die diesjährige steht unter dem Motto „Epilepsie ist gut behandelbar- wie lange noch?“.

Zu Beginn wird Julian Specht aus Heidelberg über seine eigene Krankheitsgeschichte aus Sicht der wissenschaftlichen Perspektive berichten. Die bildgebenden Verfahren stellen wichtige Untersuchungsmethoden für Epilepsien dar.

Im anschließenden Vortrag stellt Jürgen Mayer, Facharzt für Radiologie aus Schwäbisch Gmünd diese bedeutende Untersuchungstechniken und diagnostische Möglichkeiten vor. In letzter Zeit konnten einige neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Epilepsie erzielt werden.

Der abschließende Fachvortrag beschäftigt sich daher besonders mit Neuerungen in der Epilepsietherapie. Die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Gmünd und Umgebung e.V. sowie die Praxis Dr. med. Jürgen Kirchmeier laden hierzu ein.

Die Krankheit Epilepsie hat im Lauf der Zeiten viele verschiedene Bezeichnung und veränderte Wahrnehmungen erfahren. Aktuell definiert man den epileptischen Anfall als natürliche Reaktionsform des Gehirns. Allerdings erführen lediglich fünf Prozent aller Menschen einen Anfall. Zurzeit kann lediglich vielseitig therapiert werden – die Ursachen der Krankheit sind immer noch ungeklärt. Haupttherapiemöglichkeit ist die medikamentive Behandlung. Lebensführung, chirugische Eingriffe, Neurostimulation und ketogene Diät ergänzen lediglich. Mit neuen Medikamenten kann die Anfallshäufigkeit sehr gesenkt werden. pm/je

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© Gmünder Tagespost 06.10.2017 22:35
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