Rückenschmerzen durch Stress

Permanente Anspannung führt oftmals zu Beschwerden. Einige bewusste Verhaltensregeln sorgen für Entspannung.

Stress bedeutet eine hohe körperliche Belastung. Durch die psychische Anspannung werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, der Puls geht schneller, die Atemfrequenz erhöht sich und die Muskeln werden angespannt.

Heute stehen wir dennoch häufig unter Anspannung. Und dieser Zustand kann über Stunden, Tage und Wochen anhalten. Wer starkem Stress ausgesetzt ist, den lässt die Belastung auch nach Feierabend nicht los, der träumt eventuell sogar von dieser angespannten Lage. Wie bei unseren Vorfahren reagiert auch bei uns der Körper mit Hormonausschüttung und der Aktivierung der Muskeln. In akuten Stresssituationen kann man bei vielen die Anspannung deutlich sehen. Wie zum Beispiel beim Halten eines Vortrags vor großem Publikum: Ein angespannter, aufgeregter Referent wirkt sehr steif, die Schultern sind angespannt und der Kopf wird eingezogen. Es ist genau diese Haltung, die bei anhaltender Belastung zu Verspannungen der Rückenmuskeln und schließlich zu stressbedingten Rückenschmerzen führt: Die psychische Belastung schlägt sich in körperlichen Beschwerden nieder.

Um stressbedingte Muskelverspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden, ist es vor allem ratsam, Stress und Belastung bewusst abzubauen – eine gute Planung und Organisation ist dabei das wichtigste Hilfsmittel! Machen Sie sich eine Liste mit allen Dingen, die Sie zu erledigen haben. Arbeiten Sie Ihre Liste strukturiert ab. Das Durchstreichen von erledigten Aufgaben soll aber nicht die einzige Belohnung sein. Man kann die Aufgaben dann in kleine und größere Etappen aufteilen.

© Gmünder Tagespost 14.03.2018 17:15
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