Spätgotisches Dorfleben mit modernem Flair

Die idyllische Ortschaft nördlich von Schwäbisch Gmünd bietet mit ihren ruhigen und in wunderbarer Landschaft gelegenen Wohngebieten alle Annehmlichkeiten einer Kleinstadt. Künftig soll der Rathausplatz mehr ins öffentliche Leben eingebunden werden.
  • Der Rathausplatz in der Eschacher Ortsmitte mit Rathaus (links) und Johanniskirche. Foto: ub
  • Der charakteristische Kreisverkehr am Ortseingang von Eschach-Holzhausen ist inzwischen zu einem modernen Markenzeichen der Gemeinde geworden. Foto: tom
  • Die spätgotische Johanniskirche der evangelischen Kirchengemeinde stammt aus dem Jahr 1493 und steht unter Denkmalschutz. Foto: tom

Eschach. 20 Quadratkilometer, verteilt auf den Hauptort Eschach mit zwölf Teilorten und Weilern, bieten derzeit für rund 1800 Eschacher Bürger eine „erlebenswerte“ Heimat. Eschach bietet eine „unglaubliche Infrastruktur für so eine kleine Gemeinde“, kann Bürgermeister Jochen König zufrieden berichten. Sämtliche Dinge des täglichen Bedarfs sind bei einer Bäckerei, einer Metzgerei, einem Lebensmittelsupermarkt und Gastwirtschaften erhältlich und meist fußläufig zu erreichen. Die medizinische Versorgung sichern eine Arzt-, eine Tierarztpraxis sowie die an der Hauptstraße gelegene Apotheke und Praxen für Krankengymnastik.

Spätgotische Kirche

Das Eschacher Rathaus liegt, von Schatten spendenden Bäumen flankiert, im Herzen der Gemeinde und wird von der 1493 im spätgotischen Stil erbauten, und unter Denkmalschutz stehenden Johanniskirche überragt.

Günstige Bauplätze

Junge Familien finden in Eschach günstige Bauplätze in Ortsrandlage, kleine Eschacher können die liebevolle Ganztagsbetreuung im Kindergarten und der Grundschule in Anspruch nehmen. Größere Kinder und Jugendliche finden im Jugendzentrum und in der gut angenommenen Jugendfeuerwehr ein abwechslungsreiches Programm und gute Unterhaltung. Sport, Freizeit und Erholung wird in Eschach großgeschrieben. Die rührige Gemeinde verfügt über eine Kneippanlage, viel Geld wurde in einen Soccer-Court, einem Kleinspielfeld für alle Generationen, investiert.

Umtriebige Vereine

Neun Familien von außerhalb haben sich für ein Wohnen in Eschach entschieden.

Jochen König, Bürgermeister

Idyllische Wanderwege und gut ausgebaute Radwege sorgen für Erholung an der frischen Luft. Das Vereinsleben der Gemeinde ist mit 20 Vereinen und Organisationen breit gefächert. Alle Vereine engagieren sich mit Aktivitäten in der Dorfgemeinschaft. Besonders stolz ist Bürgermeister König auf die Vielfalt der Vereinslandschaft. Neben Sport- und Musikvereinen können sich die Eschacher bei Motorsport-, Gesang- oder Imkervereinen engagieren. Die gute Vereinsarbeit wird vom Schultes geachtet und durch seine Mitgliedschaft in etlichen Vereinen untermauert.

Eschach steigt ständig in der Gunst von bauwilligen jungen Familien. 17 Bauplätze im neu erschlossenen Baugebiet „Vordere Höhe“ sind bereits reserviert. „Neun Familien von außerhalb haben sich für ein Wohnen in Eschach entschieden“, freut sich Bürgermeister König. Mit sieben großen Firmen und vielen ortsansässigen Unternehmen und Handwerksbetrieben bietet Eschach vielen Bürgern ein wohnortnahes Arbeiten. Und auch die Gemeinde hat viel von der ansässigen Wirtschaft: „Die Betriebe spülen uns nicht nur die Gewerbesteuer in die Kassen“, meint König, „der Einzelhandel profitiert ebenfalls durch die Kaufkraft der Bürger“. Das macht sich in Zahlen bemerkbar: Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 188 Euro liegt die kleine Gemeinde weit unter dem Landesdurchschnitt von 1500 Euro. Schuldenfreiheit wird von der Verwaltung und dem Gemeinderat angestrebt.

König im Amt bestätigt

Im Juni wurde Jochen König in seinem Amt als Bürgermeister für weitere acht Jahre bestätigt. Eschach sieht König als seine Lebensaufgabe, es mache Spaß hier Bürgermeister zu sein. Für die kommende Amtsperiode hat König ein Maßnahmenpaket geschnürt. Die ärztliche Versorgung soll weiterhin gewährleistet werden. Der Glasfaserausbau wird für viel Geld vorangetrieben, bis 2019 sollen bis auf drei Gebäude alle Häuser an schnelles Internet angebunden sein. Gewerbetreibende sollen die Möglichkeit bekommen, in der Gemeinde zu expandieren. Der schöne Rathausplatz soll, den Bürgerwünschen entsprechend, mehr ins öffentliche Leben gerückt werden.

Einen ganz besonders großen Wunsch hegen König und der Gemeinderat: „Unsere Senioren sollen im Ort bleiben“, die Verwaltung macht sich für ein seniorengerechtes Wohnen stark. Der angebotene Seniorenfahrdienst wird bereits gut angenommen, bei Bedarf kann dieser noch erweitert werden. aro

© Gmünder Tagespost 10.08.2018 14:13
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