Ausflüge mit Kind: Welche Kinderkleidung für Tagestouren?

Bauernhöfe, entspannende Wälder und Seen mit guter Wasserqualität liegen in unmittelbarer Umgebung von Schwäbisch Gmünd. Nur 21 Prozent der Stadtfläche sind besiedelt. Für Kinder hat diese Verteilung Vorteile. Grünflächen aller Art sind für sie ein Spielplatz, der das ganze Jahr über zu abwechslungsreichen Unternehmungen einlädt.

Wie berichtet, zählen in den Sommermonaten Wanderungen und Fahrradtouren zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Kindgerechte Gestaltungsmöglichkeiten gibt es in dieser Hinsicht mehr als genug. Obwohl Outdoor-Aktivitäten mit den Kleinen großen Spaß machen, stellen sie Eltern kleidungstechnisch vor eine Herausforderung.

Kinder brauchen Bewegungsfreiheit

Kinder stören sich nicht an Hundewetter. Ob Sonne oder Regen, Matsch oder Trockenheit, ist ihnen egal, solange sie sich in ihrer Kleidung unbeschwert fortbewegen können. Trotzdem haben Eltern mehr Sorgen als die richtige Größe, wenn sie den Nachwuchs für Tagesausflüge einkleiden. Gute Kinderkleidung für Tagestouren an der frischen Luft ist genauso funktional und widerstandsfähig wie ergonomisch und hautverträglich. Naturfasern wie Baumwolle und Leinen saugen den Schweiß der Anstrengung auf und lassen sich bei 60 Grad waschen, womit Gras- und Matschflecken nach Wander- und Radausflügen keine große Katastrophe sind.

Genauso wichtig wie hochwertige Materialien ist die einwandfreie Verarbeitung. Scheuernde oder reißanfällige Nähte erschweren Kindern auf längeren Tagestouren die Bewegung. Dasselbe gilt für das altbekannte Zwiebelprinzip, das bei wetter- und saisongerechten Kleidungsstücken verzichtbar ist. Weil die Kleinen immer größer werden und ständig aus ihrer Kleidung herauswachsen, scheuen viele Eltern die Anschaffung teurer Markenartikel. Der Qualität zuliebe bieten sich Marken bei Outdoor-Bekleidung allerdings trotzdem an. Sparpotenzial bieten Outlets, in denen Qualitätskleidung weitaus günstiger angeboten wird, als im regulären Handel.

Outdoor-Basics für den Kinderkleiderschrank

Obwohl sich anpassungsfähige Outdoor-Kleidung sowohl auf Ausflügen als auch dem Spielplatz oder in der Schule tragen lässt, eignet sich nicht jedes Kleidungsstück für jede beliebige Wetterlage. In den Kinderkleiderschrank gehören neben leichten Leinenhosen für warme Tage wasserdichte Regenhosen und gefütterte Beinkleider für die kühlere Jahreszeit. Gute Outdoor-Jacken verbinden funktionalen Wetterschutz mit Gemütlichkeit. Alternativ zu diesen eher schweren Kleidungsstücken braucht jedes Kind eine leichte Regenjacke für die Sommermonate. In der Übergangszeit sind Fleece-Pullover beliebte „Warmhalter“.

Weil sich Ärmel und Hosenbeine notfalls hochkrempeln lassen, kaufen vorausblickende Eltern funktionale Kleidungsstücke lieber etwas zu groß als zu klein und wappnen sich so für den nächsten Wachstumsschub. Viel zu groß dürfen Outdoor-Kleidungsstücke allerdings auch nicht sein, da sich Hosenbeine beim Klettern und Toben leicht zu Stolperfallen entwickeln können.

Gesundheit sitzt im Schuh

Über die Füße kühlt der Körper aus. Deshalb sind gute Schuhe eines der wichtigsten Elemente, wenn es um ergonomische Outdoor-Outfits geht. Anders als Erwachsene lieben Kinder den beherzten Sprung in die Pfütze. Damit die Füße trotzdem warm und trocken bleiben, sind einfache und gefütterte Gummistiefel unverzichtbare Schuhschrankbewohner. Für Wander- und Fahrradausflüge sind solche klobigen Stiefel aber eher ungeeignet. Ergonomisch geformte Outdoor-Schuhe aus wasserabweisenden Stoffen sind leichter, wodurch längere Außenaufenthalte angenehmer werden.

Viele Eltern entscheiden sich für multifunktionale Wanderschuhe, die für sämtliche Outdoor-Abenteuer zuverlässige Begleiter sind. Weiches Innenfutter, Mesh und thermoplastische Gummi geben solchen Schuhen genauso viel Tragekomfort wie Flexibilität. Für anspruchsvolleres Berggelände bieten sich dagegen stabilere Wanderschuhe an, die dank Spezialprofilen guten Grip versprechen. Wenn der Schuh drückt, werden Tagestouren zur Zerreißprobe. Deshalb lassen sich Eltern in Sachen Passform am besten von Fachverkäufern beraten.

Bildquelle: user:Olichel

© Gmünder Tagespost 06.09.2018 14:25
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