Ortskern im Wandel der Zeit

Das Ortsbild in Mutlangen hat sich sehr gewandelt. Auch 24 neue Wohneinheiten sind entstanden.
  • Die Gebäude der Brauerei Lamm wurden abgerissen. Hier entstanden neue Wohngebäude. Foto: Gemeinde

Mutlangen. Seit dem Jahr 1834 prägte die Brauerei Stegmaier das Bild der Ortsmitte. Beim Vorüberfahren konnte man das Sudhaus mit den Kesseln betrachten. Als das Traditionsunternehmen seine Pforten schloss, erwarb die Gemeinde Mutlangen das Betriebsgelände zwischen der Hauptstraße und der Lammstraße. Das eigentliche Brauereigebäude wurde 2001 abgebrochen, die Brauereigaststätte „Lamm“ wiederum blieb erhalten.

Mutlangen hatte seit langem den Wunsch, endlich eine richtige Ortsmitte auszugestalten. Dies wurde allerdings erst durch die Fertigstellung der Umfahrung möglich. Prädestiniert für die Ortsmitte war das ehemalige Brauereigelände ob seiner Zentralität.

Altes wurde abgerissen, Neues geschaffen

Im Juni 2016 wurde die bereits 1720 erbaute Brauereigaststätte abgerissen. So wurde der Weg für zwei neue Wohngebäude geebnet. Der Entwurf der Firma Brenner + Ebert aus Ellwangen hatte den Gemeinderat und die Verwaltung überzeugt. Dieser sah nicht nur die beiden neuen Mehrfamilienhäuser entlang der Lammstraße, sondern auch eine mögliche Platzgestaltung vor. Der Bauträger hat zwischenzeitlich sein Wohnbauprojekt mit insgesamt 24 Wohnungen verwirklicht.

Parallel dazu hatte die Gemeinde das Büro Seyfried & Psiuk Architekten BDA mit der Überplanung und Neugestaltung des Platzes beauftragt. Und so die Weichen für die neue Ortsmitte gestellt, die am Samstag, 8. September sowie am Sonntag, 9. September eingeweiht und ihrer Bestimmung durch ein buntes Rahmenprogramm übergeben wird.

© Gmünder Tagespost 06.09.2018 17:20
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