Leserbeiträge

Hambacher Forst darf nicht gerodet werden, Braunkohle muss im Boden bleiben

Nach den Waldbränden und der brutalen Hitze des Sommers bleibt die Gewissheit: Unser Klima ist aus den Fugen geraten. Um die Katastrophe noch aufzuhalten, braucht es jetzt Taten – Worte reichen nicht. Die Regierung handelt. Sie lässt den Hambacher Forst räumen – sind ja eh alles nur Terroristen aus dem Ausland - um den Wald in der Nähe von Köln für RWE abholzen zu können. RWE will noch mehr Braunkohle dort fördern und verstromen. RWE will Gewinne machen, auf Kosten der Bevölkerung und des Klimas. Wir sollten laut dagegen protestieren.

© derleguan 14.09.2018 12:23
803 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

Frieder Kohler

https://aktion.campact.de  bitte mitmachen,  unterschreiben und weiterleiten. Derleguan soll nicht der einzige Laut-Geber der Ostalb bleiben. Wer Whyl erlebt hat, denkt an die sog. Aktivisten und die Einsatzkräfte an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Aufstehen ist die Devise, die Demokratie benötigt ausgeschlafene Bürger!

elsaxonia

Danke-leguan-. Man sollte dieses Dilemma noch intensiver publik machen, denn es geht um unsere Umwelt, die von RWE gezielt und vom Staat erlaubt, Stück für Stück zerstört wird.

Täglich verschwinden Naturflächen in der Größe von 85 Fußballfeldern!

Und nein, ich bin kein Terrorist oder eine Krawalltante, nur eine besorgte Bürgerin, die ihre Enkel in einer Betonwüste leben sieht, aber mit Strom aus der Braunkohle, der ja eigentlich schon der "Abgesang" erteilt wurde.

Bitte wehrt euch und veröffentlicht euren Protest. Gemeinsames zählt.

elsaxonia

Frieder Kohler

elsaxonia schrieb am 16.09.2018 um 18:01

Danke-leguan-. Man sollte dieses Dilemma noch intensiver publik machen, denn es geht um unsere Umwelt, die von RWE gezielt und vom Staat erlaubt, Stück für Stück zerstört wird.


Bitte wehrt euch und veröffentlicht euren Protest. Gemeinsames zählt.

elsaxonia

Kein Brand, kein Verkehrsunfall oder ein anderes Schadensereignis, keine Wallfahrt oder eine Heiligsprechung als Bericht/Kommentar und schon muß auch elsaxonia feststellen, dass 543 Leser*innen erst dann "Laut" geben, wenn der Schwäbische Wald gerodet, die Trockentäler geflutet und die Höhlen der Alb trotz der Auszeichnung als Kulturerbe gesprengt werden. Kretschmanns Visionen werden es richten - die Sonne bringt es an den Tag!

Welch ein Kontrast:"Du bist einzigartig und voller Leben"...

Edgar Kuchelmeister

Chemnitz: Zu wenig Polizeibeamte um den braunen Mob zu stoppen ...

Hambacher Forst: Die Poizeimacht zeigt harte Kante mit Wasserwerfern, gepanzerten Fahrzeugen und reichlich Personal ...

Man sieht wer das Sagen hat (RWE) und wer die Prügelknaben sind (alle die nicht arisch aussehen!) Wem das bekannt vorkommt: Es ist keine 1000 Jahre her und noch nicht mal ein ganzes Jahrhundert. 

Frieder Kohler

Edgar Kuchelmeister schrieb am 18.09.2018 um 09:19

Chemnitz: Zu wenig Polizeibeamte um den braunen Mob zu stoppen ...

Hambacher Forst: Die Poizeimacht zeigt harte Kante mit Wasserwerfern, gepanzerten Fahrzeugen und reichlich Personal ...

Man sieht wer das Sagen hat (RWE) und wer die Prügelknaben sind (alle die nicht arisch aussehen!) Wem das bekannt vorkommt: Es ist keine 1000 Jahre her und noch nicht mal ein ganzes Jahrhundert. 

Ja, Herr Kuchelmeister (schön dass Sie Laut geben!), Sie beobachten und beurteilen die Lage und formulieren richtig, "wer das Sagen hat". Der Eigentümer RWE - und schon reichen die Zeilen nicht aus, die Versäumnisse der Politik zu "Grund un Boden" aufzulisten. Eine Annäherung zum Thema "Aufstehen" finden die an der Demokratie/Republik Interessierten z.B. in https://opablog.net/2018/09/16/aufstehen-so-viel-ist-sicher/#comment-130773 mit dem Kommentar:"Ich unterstreiche: „Rechtsfragen sind Machtfragen.“
Merke aber gleichzeitig an: In den entscheidenden die Macht betreffenden Fragen haben es die Eliten schon lange nicht mehr nötig, „das Gesetz zu brechen“: In den meisten Fällen haben sie Gesetze, die sie brauchen, schon!

elsaxonia

ein Zitat von Peter Maffay: "Schlagstöcke und Tränengas gegen diejenigen, die unsere Umwelt gegen Lobbyismus und Ausbeutung schützen. Das ist die Botschaft aus Hambach"
Denke aber, das es unter den vielen Polizisten eine Menge Leute gibt, die am liebsten die "Fronten" wechseln würden!?
Vermute aber, dass wir alle mit unserem Protest auf der Strecke bleiben werden, wir sind zu wenige und machtlos.
elsaxonia

Edgar Kuchelmeister

elsaxonia schrieb am 19.09.2018 um 10:46

Denke aber, das es unter den vielen Polizisten eine Menge Leute gibt, die am liebsten die "Fronten" wechseln würden!?

Naja, wenn du Mann-gegen-Mann mit einerm verbitterten Umweltaktivisten stehst - und die Leute sind ja auch teilweise aggressiv - dann vergißt du schnell deine Sympathien. Ich weiß das, weil meine Tochter selbst bei der Polizei ist.


Vermute aber, dass wir alle mit unserem Protest auf der Strecke bleiben werden, wir sind zu wenige und machtlos.

Wenn du so denkst, kannst du dich gleich begraben lassen. Die 60er-Bewegung und die Hippies haben einiges an Bewußtseinsveränderung in unsere Zeit gebracht. Der Pendel schlug stark in diese positive Richtung aus. Nun schlägt er leider wieder zurück: Reaktion, Rassismus, Hass sind die neuen aufkommenden Emotionen. Dagegen muss jeder einzelne wirken.