84% haben nicht Grün gewählt
Baden-Württemberg soll einen Ministerpräsidenten bekommen, dessen Partei von 84% aller Wahlberechtigten nicht gewählt wurde. Von insgesamt 70 Wahlkreisen haben die CDU Kandidaten in 60 Wahlkreisen den größten Stimmenanteil. In 9 Wahlkreisen siegte der Grüne Kandidat und in nur einem der SPD Bewerber. Es wurde also 86% aller Wahlbezirke durch die CDU Kandidaten gewonnen. Unsere Grünen lassen sich als Wahlsieger feiern und behaupten bei jeder Gelegenheit, dass sie einen eindeutigen Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hätten. In Anbetracht dieser Zahl kann man schwer von diesem Auftrag zur Regierungsbildung sprechen.
W. Kretschmann selbst sagte in einem Fernsehinterview am Wahlabend, dass es für ihn selbstverständlich ist, dass die stärkste Fraktion den Ministerpräsidenten stellt. Nach meiner, hoffentlich nicht verzerrten Wahrnehmung ist dies aber die CDU mit 39% aller abgegebenen und gültigen Stimmen.
Die Baden-Württembergischen Wähler sind nach meiner Meinung einem Blender aufgesessen. Durch koalieren und paktieren auf unterstem Niveau wird nun erreicht, dass die künftige Landesregierung durch zwei unterlegene Parteien gestellt wird, während die durch Volkswillen bestimmte stärkste Fraktion mit 39% der Wählerstimmen ungehört im Landtag sitzt und der Wille und die Meinung von eben diesen 1,9 Mio. Wähler ungehört bleibt.
Der Wert und die Glaubwürdigkeit unserer Grünen sind jetzt, zwei Tage nach der Wahl bereits zutiefst erschüttert.
Atompolitik vor 18:00 Uhr am Wahltag
Sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland.
Atompolitik nach 18:00 Uhr am Wahltag
Es wäre bereits ein großer Erfolg wenn man erreichen könnte, dass die 7 kurzzeitig stillgelegten Kraftwerke nicht mehr ans Netz gehen würden.
S21 vor 18:00 Uhr am Wahltag
Wir wollen den sofortigen Baustopp und die bessere Lösung K21
S21 nach 18:00 Uhr am Wahltag
Wir warten erst mal den Stresstest ab, danach werden wir mit der SPD beraten und wenn kein Konsens zustande kommt, könnte ich mir vorstellen, dass es zu einer Volksbefragung kommen kann.
Für S21 bedeutet dies, dass Grün/Rot genau dasselbe Vorgehen wie Schwarz/Gelb beabsichtigt. Die Koalitionspartner einigen sich ohne Bürgerbeteiligung und entscheiden was für uns das Beste ist. Wenn Winfried und Nils sich nicht einigen, dürfen wir vielleicht unsere Meinung sagen. DANKE!
Ein angehender MP der nur von lediglich 16% der Wahlberechtigten gestützt wird und bereits am Wahlabend seine wichtigsten Wahlversprechen bricht ist schlicht untragbar.
Ich hoffe dass diese Präsidentschaft die nicht durch einen breiten Volkswillen getragen wird einige Proteste auslöst und den Grünen zeigt, dass sie sich mit diesem Verhalten nicht an die Macht tricksen können.













Jürgen Doppstädt
01.04.2011 | 20:17 Uhr
Antw.: 84% haben nicht Grün gewählt
Ich sehe Gefahren für uns alle, da ich Grüne Statements und Äußerungen schon vor dem Wahlkampf aufmerksam verfolgt habe und ich da zum Teil Angst um die Selbstbestimmung bekomme. Ich will es an einem etwas älteren Beispiel festmachen.
Fr. Künast äußerte sich in einer TV-Diskussionsrunde in der es um Klimaschutz ging sinngemäß wie folgt:
Massentierhaltung ist einer der größten Klimaschädiger. (Anm. Dies kann möglicherweise richtig sein). Es ist auf den enormen Fleischkonsum in unserer Gesellschaft zurückzuführen. Sie möchte niemand das Fleischessen verbieten. Wenn es denn unbedingt sein müsste, so wäre aus ihrer Sicht ein- bis zweimal in der Woche schon noch zu vertreten.
Ich möchte mir von niemand vorschreiben lassen wann ich wie viel Fleisch oder Wurst essen darf oder wie viel mir aus vernünftigen Gründen zusteht. Ich möchte selbst darüber entscheiden, auch wenn es unvernünftig sein könnte täglich Fleisch oder Wurst zu essen.
Die Reihe ließe sich noch weiter fortführen.
Individualverkehr
Heizung
Bekleidung
Freizeitgestaltung mit Fahrzeugen, z.B. Motorrad etc.
...
Jede einzelne Maßnahme welche die Grünen vorschlagen mag für sich betrachtet ökologisch sinnvoll sein, dennoch soll jeder sein Leben selbst gestalten, solange er keinen anderen damit verletzt oder schädigt. Das nennt sich dann Freiheit. Und damit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden gemeint.