Einladung zum Herbstseminar 2012, 3 Abende
1. Abend Do., 27.9.2012 20.00 Uhr, AA-Unterkochen, Bischof Hefele Haus Elisabethenstraße 7 mit dem Thema:
Geld versus Moral?
Vom ethischen Umgang mit Geld, zwischen sozialer Nützlichkeit und privatem Gewinnstreben.
Privatvermögen in Deutschland summieren sich auf Billionenhöhe. Manch eine, die sich mit Teilzeitarbeit im sozialen Dienstleitungssektor plus Minijob über Wasser hält, reibt sich angesichts solcher Summen die Augen- oder rauft die Haare. Dessen bewusst, gehen wir der Frage nach, welchen persönlichen Handlungsspielraum im Umgang mit Geld wir haben -unter Beachtung des realen wirtschaftlichen Rahmens. Darüber hinaus fragen wir: wie verändert sich Gesellschaft, wenn privates (Stiftungs-) Vermögen bestimmt, was finanziell förderungswürdig ist. Können Grundbegriffe der Katholischen Soziallehre wie Gemeinwohl und Subsidiarität weiterhin zur Orientierung dienen -oder sogar neu entdeckt werden?
Zu diesen Fragen haben wir Prof . Dr. Matthias Möhring-Hesse , Universität Tübingen, Lehrstuhl für theologische Ethik/Sozialethik eingeladen.
2. Abend Di. , 23.10.2012 19.00 Uhr Bopfingen-Flochberg, Marienheim Bergstraße, Ecke Riesstraße mit dem Thema:
Kinder im Globalisierungsprozess
Wer gewinnt, wer verliert? Erfahrungen aus der Partnerschaftsarbeit mit Uganda.
Wie leben Kinder und Jugendliche in den ärmeren Regionen der Welt, die angeblich zum globalen Dorf geworden ist? Welche Strategien für ein „Gutes Leben“ entwickeln sie? Und was können wir von ihnen lernen?
Referent: Ernst Bodenmüller, KAB Vorsitzender der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Seit 2007 als Seniorexperte im Einsatz, u.a. in Bulgarien, China, Runda und Uganda. Der Sozialpädagoge war nach seiner Zeit in der CAJ Gewerkschaftssekretär, dann Geschäftsführer bei der HBV Bezirksverwaltung Südwürttemberg bis er schließlich die Leitung des Personal-managements bei VITA Reutlingen übernahm.
3. Abend Mo., 12. November 2012 19.00 Uhr in den Räumen der kath. Sozialstation Ellwangen,Nikolaistr. 12 mit dem Thema:
„Was ist los in meinem Kopf?“
Pflege von an Demenz erkrankten Menschen im häuslichen Umfeld.
Zu 90% werden demente Menschen von Angehörigen gepflegt. Umgang mit Demenz erfordert neben Zeit, viel Geduld und hohes Einfühlungsvermögen in das Erleben des Erkrankten. Neben Erklärungen zum Krankheitsbild und Tipps zum Umgang mit Demenz geht es auch um Unter-stützung in der Frage: wie geht der/die Pflegende mit sich selbst um?
Referentin: Frau Irmgard Joas-Köder, stellvertretende Pflegedienstleitung
Alle Freunde der KAB sowie alle Interessierten sind herzlich zu den oben genannten Abenden eingeladen.












