Zwei Tote bei Unfall auf der B29 bei Lorch - Rettungshubschrauber im Einsatz

Lorch. Ein sehr schlimmer Unfall auf der B 29 forderte am Montagmorgen kurz vor sieben Uhr nach derzeitigem Stand zwei Todesopfer, ein Mensch wurde lebensgefährlich verletzt. An der Unfallstelle sind nach wie vor die Bergungsarbeiten im Gange.

Ein Pkw ist unter einem 40-Tonnen-Sattelzug begraben. Dessen Insassen, drei Männer, waren im Auto eingeklemmt. Ein Notarzt hat erfolgreich versucht, an die eingeklemmten Personen heranzukommen. Zwei der Insassen konnten nur noch tot geborgen werden. Ein dritter Fahrzeuginsasse musste mit lebensgefährlichen Verletzungen geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Unterdessen will man mit  zwei Kranwagen den Lkw anheben, diese Arbeiten gestalten sich derzeit schwierig.

Zum Unfallablauf gibt es erste Erkenntnisse aus Zeugenaussagen. Demnach stand der Personenwagen  auf der Pannenspur, der 40-Tonner fuhr dem Pkw ins Heck, schob ihn die angrenzende Böschung hinunter, über die Gemeindeverbindungsstraße hinweg in ein angrenzendes Maisfeld. Der Pkw wurde dabei aufs Dach gedreht und anschließend von der Sattelzugmaschine vollständig begraben. Der Lkw-Fahrer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, von ihm gibt es noch keine Stellungnahme zum Unfall.

Die Bundesstraße war zunächst in Richtung Stuttgart voll gesperrt, auch die Gemeindeverbindungsstraße war blockiert. Inzwischen kann der Verkehr auf der Bundesstraße in Richtung Stuttgart einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, der Stau hat sich nach Polizeiangaben weitgehend aufgelöst. 

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© Gmünder Tagespost 23.06.2014 08:14
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