Auf nach Irland – ein Trip zwischen Sagen, Mythen und den traditionsreichen Pubs

  • Long Room Trinity College Dublin

Irland, auch als grüne Insel bezeichnet, zieht mit fantastischen Landschaften, malerischen Städten, jahrtausendalten Mythen sowie der unvergleichlichen Lebensart in einen beinahe unlöslichen Bann. Auch die Gastfreundlichkeit der Iren ist wirklich einzigartig und lädt mit einem „Cead mile failte“, was so viel heißt wie ein hunderttausendfaches Willkommen, zu einer Entdeckungstour der anderen Art und Weise ein.

Wenn Sie an Irland denken, kommt Ihnen zwangsläufig die atemberaubende Natur und weite Felder mit grünen saftigen Wiesen, auf denen Schafe vergnügt zu finden sind, in den Sinn. Aber Irland hat nicht nur eine wunderschöne Natur zu bieten, sondern auch großartige Sehenswürdigkeiten. Darunter zählt auch die Hauptstadt Dublin, mit ihrer attraktiven Innenstadt und der typisch irischen Lebensart. Ob Dublin Castle, St. Patricks Cathedral oder General Post Office: an geschichtsträchtigen Gebäuden fehlt es definitiv nicht. Mitten in Dublin liegt auch eine der schönsten Sehenswürdigkeiten das renommierte Trinity College lädt mit seiner atemberaubenden Bibliothek und dem Long Room – ein 60 Meter langer Raum mit den wertvollsten Büchern – ebenfalls ein, einen entspannten Tag dort zu verbringen. Herrlich ausruhen können Sie dann im spektakulären Phoenix Park, dem größten innerstädtischen Park Europas mit integriertem Zoo.

Wenn Sie allerdings keine Lust haben sich auszuruhen, sollten Sie unbedingt das hübsche Stadtviertel Temple Bar besuchen. Dies besticht mit seinen kleinen Gässchen, alten Häusern und vielen Pubs. Die Pubs sind in Irland ja sowieso schon eine Sehenswürdigkeit an sich, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Diese scheinen auf den ersten Blick einer anderen Zeit entsprungen, aber auch heute noch wird in diesen Kneipen gerne ausgelassen gefeiert. In Irland gibt es über 1000 von diesen, besonders empfehlenswert ist aber The Porterhouse Temple Bar mit seiner hauseigenen Brauerei und tollem irischen Essen. Der PokerStars Dublin Reiseführer zeigt Ihnen darüber hinaus genau, welchen Pub Sie auf keinen Fall verpassen sollten und was es sonst noch Sehenswertes in Temple Bar zu bestaunen gibt. Ein Besuch dieses Stadtgebiets sollte also zum Must-see eines jeden Städtetrips zählen.

Sollten Sie genug von turbulenten Pubs haben, können Sie weiter in den Norden ziehen und den wilden, zerklüfteten und grünen Naturschauspielen Achtung schenken. Die dort traditionsreichen Einwohner sprechen noch gälisch und bleiben ihren jahrzehntealten Traditionen stets treu. Das dort zu findende, von den Iren benannte Achte Weltwunder, die Giant’s Causeway, auch der Damm des Riesen genannt, besteht aus mehr als 37.000 begehbaren Basaltsäulen im Meer. Diese entstanden durch vulkanische Eruptionen und gelten seit 1986 als Unesco-Welterbestätte. Ein weiteres Highlight im Norden ist das Glenveagh Castle im County Donegal. Das wunderschöne Schloss befindet sich umgeben von einem traumhaften exotischen Garten mitten in einem 17.000 Hektar großen Nationalpark. Dort zu finden ist ein weiteres Naturspektakel: die drei höchsten Berge Irlands, bewaldete Täler, Seen und verschiedenste Vegetationszonen dicht beieinander.

Als die irischste aller Irland-Landschaften wird die Halbinsel Connemara bezeichnet. Filigrane winzige Küsten bilden einen schönen Kontrast zum wellenreichen Atlantik. Wenn Sie an Butter-Werbespots denken, können Sie sich die dort dargestellte Landschaft genauso vorstellen. Auf Connemara finden Sie auch eins der weiteren berühmten Sehenswürdigkeiten, die älteste Benediktinerinnenabtei ist in einem traumhaften Schloss untergebracht, welches Sie teilweise besichtigen können.

Im Süden Irlands finden Sie die befahrbare Sehenswürdigkeit Ring of Kerry, welche eine 79 km lange Ringstraße ist. Wenn Sie dieser folgen, werden Sie atemberaubende Landschaften, großartige Schlösser und einladende Städte wie Kenmare und Waterville kennenlernen. Die Ringstraße führt auch vorbei an der Ringfestung Staigue Stone Fort. Diese ist mit 34,5 m Durchmesser die größte prähistorische Festung in Irland. Viele Mythen kreisen über diese Festung, welche Sie vor Ort förmlich lebendig spüren können. Eine weitere Legende ist der bekannte Stone of Eloquence, ebenfalls im Süden zu finden, welcher übersetzt als Stein der Sprachgewandtheit bezeichnet wird. Auf diesem wurden angeblich die schottischen Könige gekrönt. Der Legende nach erlangt derjenige, der den Blarney-Stein küsst, die Gabe des freien Sprechens. Jährlich küssen daher Zehntausende den Stein der Sprachgewandtheit.

Abschließend kann man sagen, dass auch wenn Irland nicht eines der „typischen Reiseziele“ der Deutschen ist, das Land definitiv empfehlenswert ist. Lassen Sie sich selbst von der Faszination anstecken, die rund um Mythen, Legenden und der wunderschönen Natur zu finden ist. Die Iren selbst sind sehr gastfreundlich und werden Sie stets willkommen heißen, scheuen Sie also nicht, sich mit diesen anzufreunden, Sie werden es keinesfalls bereuen.

Bild 1: Pixabay fsHH-1451325
Bild 2: Pixabay Skitterphoto-324082

© Gmünder Tagespost 06.06.2018 09:32
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