Schwerelos und tiefenentspannt zum Jubiläum

Wellness In der Soletherme Bad Elster kann man dem Alltag entschweben.

Seit der Antike weiß man um die positive gesundheitsfördernde Wirkung von Salz bei der äußerlichen Anwendung. Im sächsischen Elstertal wurde erst vor wenigen Jahren ein natürliches Solevorkommen entdeckt. Das mineralienreiche Wasser aus 1.200 Metern Tiefe enthält neben einem besonders hohen Natriumsulfat- und Chlorid-Anteil zahlreiche weitere förderliche Bestandteile wie Silikat, seltene Erden und Spurenelemente.

Im Staatsbad Bad Elster können die Gäste das Phänomen dieser speziellen Thermalsole auf zwei Etagen und rund 4.500 Quadratmetern Erholungsfläche auf den Grund gehen und dem Alltag entschweben. Drei Becken warten mit unterschiedlich hohem Solegehalt und ganz eigenem Ambiente auf. Mit 15 Prozent bietet der Salzsee eine der höchsten Konzentrationen, in denen Sole im Indoorbereich in Deutschland erlebbar ist. Dank des hohen Salzgehaltes kann man hier einfach nicht untergehen. . Doch ganz entspannt auf dem Wasser zu schweben, das gelingt nicht jedem gleich auf Anhieb. Unter fachlicher Anleitung eines Aquacoaches erfährt man zweimal täglich vor Ort, wie man das richtige Körperbewusstsein für die Tiefenentspannung entwickelt.

Das Jubiläumsjahr

Bad Elster feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen, 200 Jahre Gesundheitstradition und 170 Jahre Königlich Sächsisches Staatsbad. Dazu wurde beispielsweise im historischen Kurpark ein maßstabsgetreuer nostalgischer Badeschuppen eröffnet. Besucher können darin den Ablauf einer Badeanwendung unter den damaligen rustikalen Verhältnissen nachempfinden. Wissenswertes über die Tradition der Trinkkur ist in der Marienquelle zu erfahren. Der Besuch des Sächsischen Bademuseums ist für Kurkarteninhaber im Jubiläumsjahr kostenfrei. Aber auch Opernklassiker und Musikevents, wie der MDR-Kinderchor und das Moritzburg Festival Orchester sowie der große Sport- und Präventionstag am 22. September im historischen Kurpark sind Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten. Weitere Informationen gibt es unter www.saechsische-staatsbaeder.de. djd

© Gmünder Tagespost 04.05.2018 14:42
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