Agnes Pahlers Gartentipps

  • Expertin Agnes
    Pahler
    beantwortet Ihre Fragen.

Manchmal ist auch der erfahrendste Hobbygärtner mit seinem Latein am Ende. Haben Sie Fragen, schreiben Sie uns. Haben SIe einen tollen Gartentipp, wir geben ihn gerne weiter.



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Übel riechende Wanzen
Beerenwanzen leben an den Himbeeren von E. Textor aus Mössingen. Man kann sie nicht fangen, und sie sondern einen widerlichen Geruch ab. Das stört bei der Ernte und beeinträchtigt den Geschmack der Himbeeren.
AGNES PAHLER: Es gibt leider kein Mittel zur Abwehr von Beerenwanzen, synthetische Spritzmittel sind ohnehin für die Kultur von Beerenobst nicht zugelassen. Da die Wanzen an den Pflanzen kaum Schaden hervorrufen, jedoch Pflanzenschädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben und kleine Raupen fressen, wird ihre Bekämpfung als nicht sinnvoll eingestuft. Man muss es wohl oder übel hinnehmen, dass sie das Erntegut beeinträchtigen und beim Ernten stören.
Es bleibt wohl nur, die geernteten Himbeeren gut durchzuschauen, dass keine Wanzen mehr enthalten sind. Eine Idee wäre, die Himbeerpflanzen mit reifenden Früchten mit einem Insektenschutznetz abzudecken. Damit sperrt man allerdings auch alle anderen nützlichen Insekten aus.
Sinnvoll ist es, mit Hilfe von Sträuchern und dem Anbringen von Nistgelegenheiten für viele Vögel im Garten zu sorgen. Sie beseitigen ein Übermaß an störenden Gliedertieren.


Medinilla umtopfen
Wann man die Medinilla umtopfen soll, will Th. Albinger aus Straßberg wissen.
AGNES PAHLER: Eine Medinilla topft man immer am besten nach der Blüte um, es kann jederzeit im Frühjahr geschehen.

Die schmucke Topfpflanze braucht eine lockere, nährstoffreiche Erde, die niemals austrocknen darf, sonst trocknen Blätter ein.

© Gmünder Tagespost 20.04.2018 15:45
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