Trinkwaser regelmäßig prüfen

Verbraucher schätzen die Qualität unseres Trinkwassers. Doch auch hier sind Kontrolle und eine funktionierende Technik nötig.
  • Damit aus unseren Wasserleitungen immer gutes Wasser kommt, muss die Qualität und der Zustand der Leitungen regelmäßig von Fachleuten kontrolliert werden. Foto: djd/Deutsche Vortex

Sowohl bei Verbraucherumfragen als auch bei Untersuchungen bekommt das Leitungswasser in Deutschland sehr gute Noten. Allerdings ist die Top-Qualität keineswegs selbstverständlich. Erst die regelmäßige Wartung der Wasserinstallationen und hohe gesetzliche Anforderungen, etwa durch die erneut novellierte Trinkwasserverordnung, sorgen für einwandfreies Wasser zum Trinken. Die Verordnung enthält sehr detaillierte Angaben, welche Anforderungen an den Betrieb von Trinkwasserinstallationen gestellt werden.

Fachbetrieb wartet kompetent

Ob die Qualität des Trinkwassers „aus dem Hahn“ stimmt, müssen Eigentümer von Mehrfamilienhäusern alle drei Jahre nachweisen, wenn die zentrale Anlage zur Warmwasserbereitung ein Speichervolumen von über 400 Liter hat. Die Überprüfung erfolgt durch ein zugelassenes Labor, das Wasserproben an vorgegebenen repräsentativen Stellen entnehmen lässt und untersucht.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt Eigentümern und Nutzern von Trinkwasserinstallationen, regelmäßig Wartungen durch einen SHK-Betrieb durchführen zu lassen.

Im Rahmen des Trinkwasser-Checks oder einer Wartung erkennt der Fachhandwerker, ob die verwendeten Materialien sowie die Armaturen und Rohrleitungen den Regeln der Technik entsprechen. Kleinere Mängel können oft direkt behoben werden.

Davon profitiert der Eigentümer dann auch dreifach: Der Trinkwasser-Check senkt die Betriebskosten, schont Ressourcen und erhöht die Sicherheit. Weitere Infos unter www.wasserwaermeluft.de.

© Gmünder Tagespost 21.03.2018 16:49
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