Trittfest bei jedem Wetter

Gartenwege kann man problemlos selber anlegen. Lohn der Mühe: intakte Beete und kein Dreck an den Schuhen und im Haus.

Ob schnurgerade Verbindung von der Straße zur Haustür, stilvoll geschwungene Wege zwischen akkurat gestalteten Flächen oder naturnahe Pfade durch das Grün: Gartenwege bestimmen wie wenige andere Elemente in einem Garten dessen Charakter.

An Trampelpfaden orientieren

Sie sollten dabei zur Architektur des Hauses passen. Vor allem aber haben Gartenwege eine praktische Funktion, sie verbinden einzelne Bereiche des Grundstücks. Experten empfehlen, sich bereits an bestehenden Trampelpfaden zu orientieren. Instinktiv hätten die Gartennutzer die besten Wege meist schon gefunden. Ausschlaggebend für die Haltbarkeit des Weges ist eine Tragschicht aus Schotter, Kies oder Splitt. Sie wird in 20 bis 25 Zentimetern Tiefe eingebracht und gut mit einem Rüttler verdichtet.

Darauf kommt eine fünf Zentimeter starke Bettung aus losem Splitt und Sand, auf der dann erst die Pflastersteine liegen. Randsteine verhindern das Einwachsen des Grases an den Seiten und sorgen zusätzlich für die Stabilität des Weges.

Wege gut beleuchten

Gartenwege sollten zudem grundsätzlich so angelegt werden, dass sie das Wasser vom Haus weg leiten. Alle Wege sollten gut beleuchtet sein, besonders jene, die von der Straße zum Haus führen. Besonders gut machen sich im Freien LED-Leuchten. Da sie deutlich weniger Wärme entwickeln, schonen sie die Pflanzen und auch die Insekten. Ein weiterer Vorteil: Sie sind relativ kälteunempfindlich. dpa

© Gmünder Tagespost 23.03.2018 15:01
457 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.