Agnes Pahlers Gartentipps

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    Expertin Agnes
    Pahler
    beantwortet Ihre Fragen.
Manchmal ist auch der erfahrendste Hobbygärtner mit seinem Latein am Ende. Haben Sie Fragen, schreiben Sie uns. Haben SIe einen tollen Gartentipp, wir geben ihn gerne weiter.



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Das Gift der Maiglöckchen
Sorgen macht sich B. Hildebrand wegen der vielen Maiglöckchen, die zwischen ihren Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern wachsen. Können sie ihre Giftstoffe an den Boden abgeben, die womöglich auf diesem Weg dann ins Beerenobst gelangen?
AGNES PAHLER: Keine Sorge, die giftigen Inhaltsstoffe wandern nicht in den Boden. Auch absterbende Maiglöckchen geben keine schädlichen Verbindungen ab. Es besteht also überhaupt keine Gefahr für die Beeren und somit für die menschliche Gesundheit.

Abgefallene Fruchtansätze
Die Stachelbeersträucher von Gertrud Häberle aus Göppingen hatte bereits schön Früchte angesetzt. Doch plötzlich fielen alle Fruchtansätze wieder ab. Wie hätte man das verhindern können?
AGNES PAHLER: Vermutlich ist der Rostpilzbefall vom Vorjahr schuld an der Misere: Der Pilz hat bei feuchter Witterung erneut die Pflanzen befallen und die jungen Früchte wurden deshalb einfach abgestoßen. Die Entwicklung des Rostpilzes an Stachelbeeren kann man unterbrechen, indem man Sauergräser wie Seggen aus der Umgebung der Stachelbeeren entfernt. Der Pilz entwickelt sich nur vollständig, wenn er zwischen den Stachelbeeren und den Sumpfgräsern wechseln kann. Wichtig ist außerdem auch ein gründlicher Auslichtungsschnitt, damit die Triebe gut belüftet werden und Platz entsteht für einen gesunden Neuaustrieb.

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© Gmünder Tagespost 30.06.2017 11:39
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