Solarstrom ist eine feine Sache

  • Bei Mangold GmbH ist Ihre energetische Zukunft in besten Händen. (Foto: Mangold)

Hier scheint die Sonne, dort gibt es massenweise Energie. Sie produzieren Strom - die technischen Geräte laufen dank Smart-Technologie von alleine. Selbst bei bewölktem Himmel kann man noch ein Elektrofahrzeug laden. Aber das war nicht immer so.

Viele Jahre wurde das Produkt Solarstrom kontrovers diskutiert. Da war die teure Anschaffung und die überzogen hohe Einspeisevergütung. Diskussionen um Brandschutz und Überspannungen. Selbst religiöse Gruppen meldeten sich zu Wort, da sie befürchteten, Solarplatten könnten der Sonne ihre wertvolle Kraft nehmen. Heute gehört sauberer Solarstrom zum Standard. Intelligent genutzt kann er bis zu 90 Prozent des Energiebedarfs einer Familie decken.

Doch Photovoltaik kann weit mehr. Einmal angeschafft, kann das Produkt Generationen überdauern. Wettersatelliten, ausgestattet mit Solarplatten, fliegen seit mehr als 60 Jahren im All. Und - sie fliegen immer noch.
Photovoltaik-Module habe eine phantastische Eigenschaft, was Stromstärke angeht (Ampere). Bei 1000 Watt Lichtstärke liefert ein Standardmodul etwa 9 Amperestunden.
Bei stark bewölktem Himmel vielleicht nur 3,0 Amperestunden. Dieser Wert ist zwar gering, aber noch ideal, um zum Beispiel Warmwasser mit einem Heizstab oder einer Wärmepumpe herzustellen. Das funktioniert natürlich auch im Winter, wohingegen die Solarthermie schnell versagt.

In den letzten 20 Jahren wurden aus Photovoltaik ein Massenprodukt. Daher wurden die Hersteller präziser und vor allem günstiger. Seit Jahren sind die Preise für Photovoltaik ständig gesunken und sind momentan auf einem Niveau, dass sich Anlagen schon nach acht bis neun Jahren bezahlt machen, sofern es einen Stromverbrauch im Gebäude gibt.

Im Hause Mangold wurden in den vergangenen 15 Jahren weit mehr als 1000 Anlagen errichtet, die allesamt herstellen, einspeisen, Energie im eignen Haus nutzen oder
Energie speichern. Die Lieferanten und Hersteller kommen aus dem eigenen Land, was insbesondere bei Solarmodulen ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. Diese Zusammenarbeit mit der Firma Heckert-Solar besteht seit nahezu 15 Jahren. Da jedes Solarmodul vor der Auslieferung getestet und auf Leistung bewertet werden muss, haben Hersteller sogenannte Klimakabinen, in denen genau das nachgewiesen wird. Dieser Leistungsnachweis wird zertifiziert und den Kunden zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise machen die Produkte transparent, was gerade in der Solarbranche wichtig ist.

Was wird die Zukunft bringen? Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende der 20-jährigen Einspeisevergütung für die ersten PV-Anlagen. Damals gab es noch das 100.000- Dächerprogramm als Vorläufer zum EEG. Viele Kunden von Mangold haben davon profitiert.
Doch was machen die Besitzer einer Photovoltaikanlage, die im Jahr beispielsweise 10.000 oder gar 15.000 kWh produziert? Solange der Strom durch den garantierten Abnahmepreis verkauft wurde, war das ganz in Ordnung. Und nach den 20 Jahren? Wird er öffentlich angeboten, beispielsweise an der Leipziger Strombörse?
Zu welchen Preisen? Wir denken natürlich, dass in erster Linie der Strom selbst genutzt wird. Und wir denken, dass viele Heizungen auf Strom umgestellt werden, Autos mit Elektroenergie angeschafft werden und so weiter.
Für uns steht eine spannende Zeit an. Aber Die Firma Mangold ist gut vorbereitet. Solarspeicher sind mittlerweile Alltag. Wir fahren reine Elektroautos, um Erfahrungen zu sammeln. Wie viel Solarenergie kann genutzt werden, wann ist die beste Ladezeit und so weiter. Wir sind überzeugt, dass Solar und Elektroautos unverzichtbare Kombinationen sind. Es bleibt spannend!

© Gmünder Tagespost 20.11.2017 15:33
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