Bodengutachten muss vor Planung vorliegen

Hausbau Versteckte Kosten lassen sich durch ein Gutachten im Vorfeld vermeiden.
Bevor die ersten Pläne für das Haus entstehen, muss das Baugrundgutachten vorliegen. Nur dann lässt sich der Unterbau eines Hauses technisch korrekt und sicher konstruieren, erklärt der Verband Privater Bauherren. Vorsicht ist zudem geboten, wenn die Baupläne schon vorliegen, obwohl der Boden noch nicht begutachtet wurde. In solchen Fällen kann es später teuer werden: Wenn der Boden unerwartet Probleme bereitet, drohen nicht einkalkulierte Zusatzkosten.

Kalkulation stimmt nicht mehr

Auch wenn das Baugrundgutachten Teil des Bauvertrags ist, sollten Bauherren aufmerksam sein. Denn letztlich zählen die Ergebnisse des Gutachtens. Unter Umständen stimmt dann die vertragliche Kalkulation der Baukosten nicht mehr, weil die Struktur des Bodens einen teureren Unterbau notwendig macht.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Abdichtung des Kellers wegen drückenden Grundwassers aufwendiger gebaut werden muss. Deshalb sollten Bauherren mit einem fertigen Bodengutachten in die Bauvertragsverhandlungen gehen. dpa

zurück
© Gmünder Tagespost 05.01.2017 16:06
Ist dieser Artikel lesenswert?
1002 Leser
Kommentar schreiben
nach oben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.