Gut angezogen: Das perfekte Hemd für ihn

Hemden sind insbesondere deswegen bei so vielen Männer beliebt, weil sie sich vielfältig kombinieren lassen. Sie passen sowohl zum eher vornehmen Business-Look als auch zu legeren Freizeitoutfits. So braucht Mann nicht unbedingt ein Sammelsurium unterschiedlicher Kleidungsstücke, um zu jedem Anlass angemessen angezogen zu sein.

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    Foto: © flickr, Robert Sheie
Vielmehr reicht eine Handvoll gut ausgesuchter Hemden als Basis. Doch Hemd ist nicht gleich Hemd: Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in Material, Pass- sowie Kragenform. Statt blindlings zu einem Modell aus dem Sortiment der Bekleidungsanbieter zu greifen, sollte man daher etwas Zeit für die Suche einplanen. Schließlich handelt es sich bei dem Hemd um das eigentliche Herzstück im Schrank eines jeden Mannes.

Die Passform

Die Auswahl an Herrenhemden ist immens: So gibt es Hemden mit oder ohne Knöpfe, verschiedene Armlängen und Manschetten. Am entscheidendsten aber ist die Größe, denn nur wenn sie stimmt, sitzt das Hemd optimal. Die gängigen deutschen Standardgrößen liegen dabei zwischen 46 und 58.

Auch wenn jede Marke eigene Benennungen pflegen darf, bieten die meisten großen Anbieter ihre Hemden unter den Bezeichnungen "Slim Fit", "Modern Fit", "Regular Fit" und "Comfort Fit" an. Slim Fit sind stark taillierte Hemden, die besonders eng am Körper anliegen. Leicht taillierte Hemden eignen sich besonders für schlanke bis normale Figurtypen und werden als Modern Fit bezeichnet. Zu Männern, die eine eher stattliche oder "normale" Figur haben, passen Regular sowie Comfort Fit, denn diese Hemden sind relativ gerade bzw. weit geschnitten.

Das Material

Hinsichtlich des passenden Materials sollte man nach Möglichkeit auf Kunstfasern verzichten. Im Büro sollte man zudem kein Seidenhemd tragen, da das eine Spur zu feierlich wirken können. Immer richtig liegt man mit dem Klassiker Baumwolle. Sie ist leicht und angenehm zu tragen, fein und luftig, aber gleichzeitig wärmend. Zudem riecht Baumwolle nicht so streng wie beispielsweise Hemden aus Polyester, wenn man im Sommer im Büro doch etwas schwitzen sollte. Ist das Hemd nicht zu 100 % aus Baumwolle gefertigt, so sollte zumindest ein Großteil des Materials daraus bestehen. Im Sommer darf man auch ruhig mal zu einem Leinenhemd greifen. Besonders hochwertig sind Hemden aus einem Wolle-Cashmere-Mix.

Gerade im Businessbereich ist es wichtig, dass das Hemd möglichst knitterfrei ist. Im stressigen Alltag haben Männer jedoch häufig wenig Zeit für langwieriges Bügeln. Modehops wie Walbusch reagieren darauf, indem sie spezielle bügelfreie Businesshemden anbieten. Diese werden in der Regel aus besonders langstapeligen Baumwollfasern gefertigt, wodurch sie kaum knittern.

Farblich passen Weiß, Grau, Schwarz sowie Dunkelblau fast zu jedem Anlass. Von karierten Hemden sollte man im Büro eher Abstand nehmen, für einen lässigen Freizeit-Look eignen sie sich jedoch ideal.

Der Hemdkragen

Während es bei Hemden knapp 4 verschiedene Passformen gibt, ist die Auswahl bei Hemdkragen sogar noch um einiges größer. Mindestens 15 verschiedene Arten existieren, zum Beispiel Windsor 2-Knopf, Hai, Tab, Smoking, Button-Down oder Kent-Kragen. Doch nicht jede Kragenart passt zu jedem Anlass. Besonders beliebt im Büro und in eher konservativen Kreisen ist der Kent-Kragen. Sehr modisch und freizeittauglich sind Stehkragen, Tab klein oder Button-Down mit 2 Knöpfen. Ein Klassiker unter allen Hemdkragen ist der Haifischkragen, der perfekt mit Krawatten kombiniert werden kann.

Bildrechte: Flickr Spread Collar Robert Sheie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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© Gmünder Tagespost 17.01.2017 08:28
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