Bodenbelag-Einmaleins

Wohnen Bei der Auswahl sollten die künftige Nutzung, etwaige Allergien und bautechnische Besonderheiten berücksichtigt werden.
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    Foto: Markus Scholz/mag
Viele jahrzehntelang war Teppich der klassische Bodenbelag in Wohnräumen – nicht nur, weil er ihnen Gemütlichkeit verleiht. Die textile Auslegeware aus natürlichen und oder synthetischen Fasern gilt als wärme- und schalldämmend. Als Rollware oder Fliesen lässt sie sich von Heimwerkern einfach verlegen und gilt als pflegeleicht. Staubsaugen und eine regelmäßige Intensivreinigung genügen.

ch für Allergiker

Anders als oft angenommen, eignet sich Teppich auch für Menschen, die gegen Hausstaub allergisch sind. „Der textile Belag bindet die Staubpartikel, so dass sie nicht mehr durch die Luft wirbeln“, erklärt Michael Pommer von der DIY Academy. Aber wer stark auf Staubmilben reagiert, muss mehrfach die Woche mit einem Staubsauger saugen, der mit einem Hepa-Filter ausgestattet ist. Bereits die Römer verwendeten Keramikfliesen als Belag auf Bodenheizungen. Ohne eine Wärmequelle von unten sind Fliesen allerdings recht fußkalt. Ihr Vorteil: Sie gelten als robust und leicht zu reinigen.

Edles Parkett aus Massivholz ist nicht der günstigste Fußboden und sollte vom Fachmann verlegt werden. Die circa zwei bis drei Zentimeter dicken Parkettelemente müssen von Hand zusammengesetzt, verklebt, abgeschliffen und versiegelt werden.

Laminat kann je nach Qualität wie echtes Parkett aussehen, besteht aber aus einer Trägerschicht und einem darauf laminierten, dünnen Holzdekor. Anders als Parkett muss Laminat nicht verleimt werden, sondern lässt sich schwimmend verlegen. Das macht es in der Regel nicht nur preiswert, sondern auch leicht zu verarbeiten. „Eine Trittschalldämmung ist aber unbedingt notwendig“, betont Pommer. dpa

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© Gmünder Tagespost 20.01.2017 16:31
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