Spannende Reisenotizen

Nervenkitzel auf der Schanze
Ein neuer Erlebnisweg rund um die Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf ermöglicht noch bis Oktober den Besuch der berühmten Sportstätte und gibt viele Einblicke in die Wintersportart. Wer sich auf die Schanze wagt, schaut aus 70 Meter Höhe nach unten. Weiter führt der Weg rund um die modernisierte Anlage. Zu den Höhepunkten der Tour gehören beeindruckende Ausblicke von verschiedenen Punkten der Schanze in die Bergwelt. Auf dem Erlebnisweg erfahren die Teilnehmer auch Spannendes zur Geschichte der Anlage sowie auch zu berühmten Sportlern. Mehr Informationen gibt es auf der Website: www.oberstdorf.de. AE


Über die Adria mit dem Kajak
Bis weit in den November hinein bietet sich die mediterrane Region der kroatischen Adria für Freunde des beschaulichen Paddelns an. Die Wasserwelt um die Inseln der Kvarner Bucht hat viel Abwechslung zu bieten, mit Felshöhlen, einsamen Buchten, mächtigen Klippen, fjordartigen Flüssen und Canyons, die auf individuellen und geführten Touren erkundet werden können. Viele Touren starten auf der Insel Rab – auch eine sechstägige, geführte Seekajak-Reise. Auch eine Gourmet-Kajaktour mit einem gelernten Koch als Guide kann gebucht und Kajaks mit Glasboden gemietet werden. Mehr Auskünfte gibt es unter www.seakayak.hr sowie unter www.rab-visit.com/de. AE


Zu Besuch beim Burgherrn
Wer eine der bedeutendsten Burganlagen Südtirols von innen kennenlernen möchte, kann im Rahmen einer Führung die alten Gemäuer und neun Säle besichtigen, die noch so eingerichtet sind wie zu Zeiten von Erzherzog Johann von Österreich. Der sorgte ab 1845 dafür, dass die Burg aus dem 14. Jahrhundert, die an Bedeutung verloren hatte und verfiel, wiederbelebt wurde. Oberhalb von Meran in der Gemeinde Schenna steht das trutzige Schloss, heute Wohnsitz der Grafen von Meran und nur bei Führungen von April bis November zugänglich. Unterhaltsam und mit viel Engagement führt ein Familienmitglied die Besucher durch die Räume und erzählt von der Erbauerin, Margarethe, die um das Jahr 1350 den Bau veranlasste und für ihre Zeit eine viel zu selbstbewusste Frau war. Auch die Verbindung zum Freiheitskämpfer Andreas Hofer wird anhand der privaten Andreas-Hofer-Sammlung gut erläutert, aber auch die Probleme der heutigen Zeit, eine solche Anlage zu erhalten. Im nahe gelegenen Wirtshaus Thurnerhof, das ebenfalls zur Burg gehört, können die Besucher unter Kastanienbäumen bei Bioprodukten königlich tafeln. Informationen zu den Führungen gibt es unter: www.schenna.com sowie unter: www.schloss-schenna.com. AE

zurück
© Gmünder Tagespost 08.09.2017 18:15
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
nach oben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.