Stadträte bestätigen Bürgermeister Bläse

Wahl Lindacher erhält 40 von 42 Stimmen. Integration Kernaufgabe für kommende Jahre.
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    Ist Gmünder, bleibt in Gmünd: Bürgermeister Dr. Joachim Bläse nach seiner Wiederwahl. OB Richard Arnold gratuliert. Foto: Tom
Schwäbisch Gmünd. Er liebt seinen Job. Und er will sein Amt mit Nachdruck weiterbringen. Gmünds Stadträte haben den Ersten Bürgermeister der Stadt, Dr. Joachim Bläse, im Mai wiedergewählt. OB Richard Arnold hatte ihm zuvor den Rücken gestärkt. Bläse, sagte Arnold, sei ein Glücksfall für Gmünd. Dies sahen offenbar die meisten Stadträte auch so: 40 Stadträte gaben ihm ihre Stimme, einer stimmte gegen ihn, einer enthielt sich. Den Räten hatte Bläse skizziert, was ihm wichtig ist. Dazu gehört der Zuspruch vieler Bürger, nachdem er seine Kandidatur als Landrat im Rems-Murr-Kreis zurückgezogen hatte. Dazu gehört Gmünds Außenwirkung, „kein Selbstläufer“ für Bläse. Dazu gehören weitere Ideen, um nach Tunnel und Gartenschau in der ersten Reihe unter den Städten zu bleiben. Dazu gehören Bildung, Finanzen, Soziales, Familie, Feuerwehr, innere Sicherheit. All diese Bereiche bearbeitet der Jurist als Erster Bürgermeister. Integration und Teilhabe jedoch sind ihm, bei knapp 40 Prozent Gmündern mit Zuwanderungshintergrund, ein besonderes Anliegen. Er weiß, dass diese keine Einbahnstraße ist. Dass es Bildung und Sprache brauche, die deutsche Sprache. Und, sagt der Sportbürgermeister, dass der Sport bei der Integration große Bedeutung hat. Gemeinsam Sport treiben, ins Gespräch kommen – Bläse will das „Fundament suchen, das uns zusammenhält“, eine Kernaufgabe kommender Jahre. Dafür hat er, gemeinsam mit Arnold, eine „Charta der Gemeinsamkeiten“ entwickelt, die beinhaltet, was die Menschen verbindet.
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© Gmünder Tagespost 21.12.2017 11:33
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