Digitalisierung bringt ungeahnte Wachstumschancen

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    Foto: © Flickr, Internet Of Things by Tumitu Design
Die deutsche IT-Branche befindet sich momentan in einer radikalen Phase des Umbruchs. Neue Technologien wie Cloud Computing, Industrie 4.0, Public Clouds oder Server- und Storage-Lösungen setzen viele Modernisierungsprozesse in Bewegung. Dadurch wird im Gegenzug das Wachstum der Internetwirtschaft beschleunigt und nachhaltig gefördert. Möglich werden diese Prozesse durch ein stabiles und leistungsstarkes Datennetz, dass aus vielen Rechenzentren und Cloud-Servern besteht, wie Anbieter wie 1&1 diese in den letzten Jahren aufgebaut haben. Durch diese zunehmende Digitalisierung sind Server- und Rechenzentren längst zu einem Standortfaktor geworden und spielen eine Schlüsselrolle für das weitere Wachstum der Branche. Denn werden Produktionsstätten vernetzt, Onlineshops eröffnet und Daten in der Cloud gespeichert, dann erlangt eine leistungsstarke und umfassende Breitbandversorgung entsprechend eine enorme wirtschaftliche Bedeutung.

Viele Gewinner, wenige Verlierer

Bereits seit einiger Zeit sorgt die Digitalisierung für Veränderungen in der deutschen Wirtschaft – das belegt eine Studie von Bitkom. Insgesamt 507 Unternehmen wurden zu den Veränderungen durch den digitalen Wandel befragt. Dabei zeigt sich, dass ein großer Anteil der befragten Betriebe bisher von der Digitalisierung profitieren konnte: 64 Prozent von ihnen gaben an, sie hätten ihre Geschäftsmodelle an die veränderte Situation bereits angepasst. 40 Prozent nutzten den digitalen Wandel bereits als Chance und konnten neue Produkte auf dem Markt etablieren. Motiviert durch solche Erfolge betrachten 88 Prozent der Unternehmen den aktuellen IT-Trend als Chance, anstatt eine Bedrohung darin zu sehen. Doch auch die Digitalisierung verlief bisher nicht ganz ohne Opfer – die Verlierer sind jedoch deutlich in der Unterzahl. Lediglich 12 Prozent der Unternehmen mussten sich aus bestimmten Geschäftsbereichen zurückziehen und Produkte aufgrund der digitalen Veränderungen aus dem Sortiment nehmen.

Größer als die Automobilindustrie

Laut ECO ist die Internetwirtschaft in Deutschland längst zu einer der treibenden Wirtschaftskräfte geworden. Laut Prognosen der Bundesregierung wird das allgemeine deutsche Wirtschaftswachstum 2016 bei 1,7 Prozent liegen – die Internetwirtschaft wird im selben Zeitraum vermutlich über 12 Prozent zulegen. Dieser Trend wird sich in den folgenden Jahren noch weiter verstärken, wodurch die Branche bis 2028 sogar den Umsatz der Automobilindustrie überholen soll. Die Modernisierungsprozesse sorgen ebenfalls dafür, dass Arbeitsplätze für IT-Spezialisten entstehen. Benötigt werden beispielsweise Software-Entwickler, Spezialisten für Cloud- und Automatisierungsprozesse und Mitarbeiter für Controlling-, Marketing- oder Content-Management-Systeme. Dabei wird die Zahl der Beschäftigen von derzeit 243.000 bis 2019 auf bis zu 332.000 steigen.

Bildrechte: Flickr Internet Of Things Tumitu Design CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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© Gmünder Tagespost 09.05.2016 11:51
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