Autos mit Haftpflicht-Typklasse 12 im Trend: Hier sind einige Beispiele

Gerade bei Autos ist der Anschaffungspreis nur die eine Seite der Medaille. Im Zuge des Sparbewusstseins achten Halter immer mehr auf günstige Typklassen, von denen sich die Haftpflichtklasse 12 als neues Minimum etabliert hat.

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Fünf Beispiele für Haftpflicht-Typklasse 12

Sobald die Autofinanzierung auf sicheren Beinen steht, müssen Besitzer direkt an die weiteren Kosten denken. Im Optimalfall geschieht das bereits vor dem Kauf, denn die Fixkosten sind je nach Fahrzeugtyp ganz unterschiedlich. Besonders die Auto-Versicherung ist für einen guten Teil aller künftigen Ausgaben verantwortlich. Dort wiederum ist die Haftpflichtversicherung am wichtigsten. Die minimale Haftpflicht-Typklasse liegt bei 10; dieser Wert ist heute jedoch nicht mehr wirklich erhältlich. Als realistisches Minimum gilt daher HP 12. Aus diesem Grund ein Blick auf einige Vertreter dieser Gattung:

    • Citroen C3 1.4: Das ideale Auto, um Geld zu sparen. Der 73 PS starke Kleinwagen ist insgesamt angenehm günstig, was nicht nur an seinem niedrigen Anschaffungspreis liegt, sondern auch daran, dass nur wenige Unfälle mit ihm verursacht werden.
    • Ford C-Max 1.8: Der Kompaktwagen liegt in derselben Typklasse wie der Citroen C3, besitzt allerdings deutlich mehr Leistung – 120 PS sind bereits sehr ordentlich.
    • Ebenfalls mit HP 12 wird der Fiat Seicento eingestuft. Wegen seines kleinen Motors mit nur 39 PS ist er in der Kaskoversicherung günstiger als die beiden anderen Fahrzeuge.
    • Lada Niva 1.7i: Die russische Marke ist für ihre niedrigen Preise bekannt. Versicherer sehen das ähnlich. Neben HP 12 überzeugt der Lada mit auffällig niedrigen Kasko-Typklassen. Außerdem ist er als Gebrauchtwagen für kleines Geld zu haben.
    • Mercedes A 170: Dass sich HP 12 und eine exklusive Marke nicht ausschließen, zeigen die Stuttgarter mit ihrem Kompakt-Bestseller. Aber Achtung: Wie bei allen Mercedes-Modellen mit günstiger Haftpflicht-Klasse sind die Kaskoversicherungen umso teurer. Grund dafür sind die hohen Kaufpreise der Autos mit dem Stern.

Es geht also auch günstig – und das nicht nur im Kleinstwagen-Segment mit kleinen Motoren und noch kleinerem Kofferraum. Da sich die Typklassen jedes Jahr ändern können, und zwar mitunter sehr stark, lohnt es sich regelmäßig, den Versicherungstarif zu vergleichen.

Welche Faktoren spielen noch eine Rolle?

Doch die Typklasse ist immer nur der Anfang. Die genaue Höhe des Tarifs hängt von der Schadensfreiheitsklasse des Halters ab. Das gilt allerdings nur für die Haftpflichtversicherung. In der Kaskoversicherung sind keine SF-Rabatte möglich. Bei wirklich günstigen Autos lohnt sich eine Kaskobeteiligung aber ohnehin nicht; den meisten Fahrern reicht deswegen der Blick auf die HP-Typklassen.

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© Gmünder Tagespost 29.07.2016 11:47
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