Lesermeinung

Bezug auf den SchwäPo-Artikel „Bahnhofstraße wird Nadelöhr“ vom 29. April und die Folgen der Baustellen:

Ich hatte heute das zweifelhafte Vergnügen, mich zur Rush Hour mit dem Auto nördlich des Bahnhofs bewegen zu dürfen. Dabei konnte ich feststellen, dass zwischen Bahnhofstraße und Heinrich-Rieger-Straße sowie zwischen Schleifbrückenstraße und Eduard-Pfeiffer-Straße der Kraftfahrzeugverkehr nur noch sehr, sehr zäh vorwärts geht. Grund hierfür sind die beiden Baustellen in der Bahnhofstraße sowie in der Heinrich-Rieger-Straße, welche teilweise auch noch negative Auswirkungen auf die Verkehrssituation in der Friedrichstraße zwischen Hopfenstraße und Berufsschulkreisel haben.

An dieser Stelle möchte ich einmal die Frage stellen, wer die Baustellen in Aalen eigentlich koordiniert? Eine solche Funktion müsste doch (meiner Meinung nach) in die Zuständigkeit des Dezernats II unter Bürgermeister Steidle fallen. War dem/der/den Zuständigen nicht klar, dass die Bahnhofstraße der Bypass für die Heinrich-Rieger-Straße ist und umgekehrt? Warum hat man nicht gewartet, bis eine Baustelle abgeschlossen ist, bevor man die nächste aufreißt? Welche Annahmen zum zu erwartenden Verkehrsfluss wurden getroffen und auf welcher Basis? Das jetzige Chaos, welches wir heute den ersten Tag erleben durften, war für jeden Aalener, so er denn über einen halbwegs gesunden Menschenverstand verfügt, vorhersehbar und wird uns noch die nächsten Wochen begleiten. Prost Mahlzeit!

Zukünftig würde ich mir hier etwas mehr Weitsicht von allen an der Planung und Durchführung Beteiligten wünschen. Dass die Baumaßnahmen sein müssen, steht außer Frage. Nur sollten die Auswirkungen auf Verkehrsfluss und Autofahrer bei deren Durchführung so gering wie möglich gehalten werden.

© Gmünder Tagespost 04.05.2018 20:33
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