Lesermeinung

Falsche Rücksichtnahme

Zum Mord an der 14-jährigen Susanna:

Man begleitet sein Kind mit viel Kraft sowie Zuwendung und Liebe. Gemeinsam lebt man für eine gute Zukunft seines Kindes. Mit 14 Jahren wird es einem genommen. Vergewaltigt und ermordet. Ein Einzelfall, der leider kein Einzelfall mehr ist.

Der Verdächtige (polizeibekannt) flüchtet vor Strafverfolgung ungehindert mit samt Familie in das Land, aus dem heraus wir sie aufnahmen.

Unglaublich! Auch das alltägliche Leben hat sich verändert. Vor Kurzem begegnete ich z.B. vier jungen Männern. Ich lief rechts. Beim Passieren musste ich aufgrund ihres Gebarens auf die Straße ausweichen. Sie belustigten sich (arabisch) darüber.

Berechtigte Flüchtlinge sollten zweifellos, ohne Vorbehalt, sofern leistbar, aufgenommen werden. Zahlreiche Ereignisse der letzten drei Jahre zeigen allerdings, dass viele junge muslimische Männer gekommen sind, die mit ihrem kulturellen Hintergrund für große vielfältige Probleme sorgen. Kriminalstatistiken belegen das.

Der Zustrom 2015 und danach hat uns überfordert. Bevor wir das nicht rechtsstaatlich geregelt bekommen, ist jede weitere Aufnahme zu stoppen. Zugleich sind Intergrationsunwillige, Auffällige und Straftäter umgehend auszuweisen. Auch das gehört zu einer erfolgreichen Integration und wird jenen gegenüber gerecht, die unsere Kultur und unser Recht anerkennen und annehmen.

Da gilt auch, was Ex-Bundespräsident Gauck kürzlich sagte (Zitat): „Es darf da keine falsche Rücksichtnahme geben, weil man fürchtet, als Fremdenfeind zu gelten“. In Gedanken bin ich bei der Familie, den Bekannten und Freunden von Susanna. Ich bete für sie und wünsche allen viel, viel Kraft.

© Gmünder Tagespost 10.06.2018 19:15
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