Lesermeinung

Lieber ohne LEA in Ellwangen

Zur Diskussion um die Verlängerung des LEA-Vertrages:

Ein Herr aus dem Landratsamt errechnet uns Ellwangern beim Wegfall des LEA-Privilegs erschreckende Zahlen für in der Anschlussunterbringung aufzunehmende Flüchtlinge/Asylsuchende. Für Ellwangen wäre es nur ein Wechsel von Menschen in der LEA zu Menschen in der Anschlussunterbringung, alle anderen Kommunen im Ostalbkreis dürfen dann endlich auch ihre Flüchtlinge beziehungsweise Asylsuchende aufnehmen. Selbst einige wenige gewaltbereite Flüchtlinge oder Asylbewerber sind für uns Schrezheimer einige zu viel. Dies mögen Bewohner von Röhlingen, Rindelbach und Pfahlheim mit Distanz zur LEA anders bewerten.
Sind uns hier nicht Menschen mit Chancen auf Bleiberecht eher willkommen? Diese werden sich an das Leben anpassen, sie wollen ja schließlich hier bleiben. Gerade bei diesem Personenkreis können sich die Ehrenamtlichen (welchen ich sehr großen Respekt für ihre Arbeit zolle) einbringen, denn diese Menschen sind gewinnbringend für unsere Stadt. Dem Landrat könnte ich als zukünftige LEA das Union-Gelände in Aalen vorschlagen. Wir hätten weiterhin das LEA-Privileg.

© Gmünder Tagespost 16.05.2018 19:36
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