Unterangebot an Immobilien

Zum Artikel „Ende der Mietexplosion?“ in der Schwäbischen Post vom 22. Februar

Warum ist der Immobilienmarkt überbewertet? Es besteht sogar ein Unterangebot an Immobilien für Käufer und Mieter. Deswegen steigen die Preise weiter. Es ist klar, die Preise können nicht ins Unendliche wachsen, denn irgendwann kommt nach einem Gleichstand zwischen Angebot und Nachfrage ein Überangebot, weil es keine ausreichende Zahl von Käufern und Mietern mehr gibt, die sich das leisten können.

Aber bis es dazu kommt, fließt sicher noch viel Wasser den Berg hinab. Auch weil die GroKo nichts Entscheidendes dagegen unternimmt, wie vereinfachte Bauvorschriften, Sozialwohnungen, Aufkauf von Mehrfamilienhäusern und Beibehaltung der Nullzinsen zugunsten der Industrie und weiteren Nutznießern.

© Gmünder Tagespost 27.02.2018 16:57
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Kommentare

derleguan

Warum besteht ein Unterangebot von Immobilien? Nicht wegen einer Bevölkerungsexplosion in Deutschland, sondern wegen einer "Geldüberschwemmung" die lediglich bei reicheren Gesellschaftsschichten ankam. Dieses Kapital drängt erbarmungslos in den Imobilienmarkt als "sicheren Hafen" und vertreibt die Personen die eine Wohnung brauchen, sich diese aber nicht leisten können, da sie zu der ärmeren Schicht gehört. Dieses riesengroße Verteilungsproblem könnte man beispielsweise mit einer Vermögensteuer angehen, die den Namen dann auch verdient. Die Nullzinspolitik ist übrigens auchdaran Schuld dass Menschen mit viel Kapital immer reicher werden und den Armen die Immobilien wegkaufen.