Lesermeinung

Zum Artikel „Schluss, Polizei, schwarze Polizei“, auf der Seite 5/Südwestumschau vom 31. Januar:

Fassungslos habe ich diesen halbseitigen Artikel gelesen. Ein Gambier, der 2015 wegen angeblicher Homosexualitäts-Beschuldigung in seinem Land bei uns im Asylverfahren steht, wird als Held durch eine Auszeichnungsurkunde des Polizeipräsidiums Ulm (...) gefeiert.

So mutig Pa Saidou Ggum war, einen Räuber zu stellen, es kann nicht sein, sich als „Polizei, schwarze Polizei“ auszugeben. Wie im Indianerroman verfolgte er einen großen weißen Mann und stellte ihn. Wäre der Täter ein Schwarzer, der von einem weißen Polizisten mit „Stopp, weiße Polizei“ gestellt würde, hätte dieser echte Polizist ein Strafverfahren wegen Rechtspopulismus am Hals.

Paragraf 132 StGB/Amtsanmaßung besagt: Belässt es der Täter dabei, sich als Polizist auszugeben, ohne eine Diensthandlung vorzunehmen, ist der Tatbestand nicht erfüllt. Rechtlich wurde hier eine Diensthandlung unter dem Namen der Polizei mit Verfolgung, körperliches Stellen des Täters, Handgemenge durchgeführt! Das übergroße Lob, eventuell Vorteile beim Asylverfahren, bieten Anreiz für weitere solcher Aktionen durch die Black Police. (...) Sharia-Police in Wuppertal haben wir schon, Black Police könnte folgen.

© Gmünder Tagespost 04.02.2018 17:05
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