Leider kein Juchtenkäferkot

Zum Leserbrief von Josef Bess vom 26. März:

Die Vertreter von Bündnis pro Wandertrasse sind über den marionettenhaften Vorschlag von Herrn Bess, wir Radgegner auf der Schätteretrasse sollten die Verhinderung doch mit Juchtenkäfern versuchen, überrascht und verblüfft. Seinen Rat untermauerte Bess mit dem Hinweis, dass er auf der Trasse schon Kot des Juchtenkäfers gesehen habe.

Obwohl wir zwischenzeitlich alles akribisch abgesucht haben, haben wir leider, leider keinen Kot des Juchtenkäfers zur geratenen Problemlösung gefunden.

Aber wenn schon Herr Bess in „Grimms Märchenstunde“ abgetaucht ist, so dürfen die Vertreter von Bündnis pro Wandertasse anmerken, dass sie kürzlich einen Bären mit ihren drei Bärenjungen auf der Schätteretrasse gesehen haben. Und auch der böse Wolf soll anscheinend im nahen Staats- und Realgenossenschaftswald gesichtet worden sein.

Bei solch gefährlichen Tieren raten die Bündnis-Vertreter, sich nicht ohne Wildhüter oder eine Polizeieskorte auf den Panoramaweg zu begeben.

Als Vertreter von Bündnis pro Wandertrasse wollen wir aber keine Märchenstunde, geschweige denn Sandkastenspiele abhalten, sondern den seit über 45 Jahren bestehenden und ausgewiesenen Wanderweg für ältere Mitbürger und Wanderfamilien mit Kindern, Behinderte auch zukünftig als gefahrlosen Wanderweg und „Grüß-Gott-Weg“ erhalten.

© Gmünder Tagespost 02.04.2018 18:52
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Kommentare

Telegrafenamt

Lieber Herr Maier,

man sollte erkennen, wann man sich verrannt hat.

Josef Bess

Hallo Herr Maier, wenn Ihre Juchtenkäfer suche nicht erfolgreich war ,könn Sie als

ungekrönter Kaiser von Unterkochen es jamal als Märchenonkel vom bösen Wolf +

dem Bären von Unterkochen  bei einer Vorlesung auf dem hoffentlich genehmigtenTrassen Rad + Wanderweg versuchen !!