Lesermeinung

Zum Windpark „Rosenberg-Süd“:

Die EnBW als Bauherr war nicht wie angeordnet in der Lage, den Windrad-Baustellenverkehr von Altmannsrot fernzuhalten. Jetzt scheint sie nicht in der Lage, einen risikofreien Betrieb bezüglich Eiswurf zu gewährleisten. Das Schlimmste ist aber das banale, arrogante Herunterspielen von sicherheitsrelevanten Vorfällen durch den EnBW-Sprecher Busse: Anfang des Jahres war nachweislich die Nachtbefeuerung nicht in Betrieb. Herr Busse sprach von einer automatischen Abregelung der Gefahrenbeleuchtung am Windrad, bis zur Unkenntlichkeit und dass Piloten bei Nacht eh mit Radar flögen. Die Deutsche Flugsicherung geht davon aus, dass ein Ausfall der Beleuchtung unverzüglich bei den Behörden anzeigt wird. Mehrmalig wurde aber auch der massive Eisansatz an den Rotoren bei Normalbetrieb dokumentiert und dem Landratsamt mitgeteilt. Jetzt will die EnBW wieder nur Eisbrocken innerhalb des Betriebsgeländes gefunden haben. Berichte von mehreren Anwohnern werden in Zweifel gezogen, nur weil die Datenauswertung einer untauglichen Eisansatz-Überwachung nichts hergibt. Aufgrund dieser Risiken, wie auch dem sehr lauten Verhalten der Windräder wird deutlich, dass sie viel zu nahe an uns Menschen gebaut wurden.

© Gmünder Tagespost 26.02.2018 20:51
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Kommentare

derleguan

sehr schön, dass Sie auf diese Gefahren so dezidiert eingehen. Es wäre aber auch hilfreich, wenn Sie sich genauso ausführlich mit den Gefahren des über hunderttausende von Jahren strahlenden Atommülls auseinandersetzten oder der Frage nachgingen was mit unseren Erdklima und der Klimaerwärmung passiert, wenn wir bis zum letzten Braunkohlebrikett alles verbrennen.