Bitte keine Diffamierung

Zur Diskussion über die Schättere-Trasse:

Hallo Herr J. Bess! Ihr Beitrag zum Radweg Schättere-Trasse endet mit: „Von jedem ein bisschen Rücksicht, und es geht.“ Wenn Ihre eingeforderte „Rücksicht aufeinander“ bzw. ein sachlicher Austausch der Meinungen bedeutet, dass man Andersdenkende durch „Kot des Juchtenkäfers“ lächerlich macht, kann Mann sich diese „ Rücksicht von Ihnen in der Praxis auf dem Fuß / Radweg schlecht vorstellen ... Ihre eigenen positiven Erlebnisse in Deutschland und im Ausland lassen sich wohl auch mit „rücksichtsvollen Fußgängern“ erklären ... Mehr Sachlichkeit ohne Diffamierung der andersdenkenden Person bzw. deren Meinung wäre angebracht ...

© Gmünder Tagespost 27.03.2018 17:53
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CounterSpio

Naturschutz bekommt ein Glaubwürdigkeitsproblem
Der Leserbrief "Versucht es mit Juchtenkäfern" ist zwar in der Tat diffamierend für die Verdienste des Naturschutzes, unsere Welt den Angriffen der modernen Zeit zum Trotz möglichst intakt zu halten. Jedoch zeigt sich aus solch einer Lesermeinung auch, dass sich die Naturschützer mit einer starren Haltung gegenüber jedweder Änderung unglaubwürdig machen.
Es geht bei der Frage Fahrrad und Schättere Trasse schließlich darum, Radfahren als umweltverträgliche Verkehrsart und Freizeitaktivität zu fördern. In der einfachsten Form braucht es keine Eingriffe in die Natur, sondern das Zugeständnis eines Miteinanders von Radfahrern und Fußgängern auf dem existierenden Weg. Mehr haben die Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) nie gefordert. Jedoch hat der Arbeitskreis Naturschutz Ostwürttemberg (ANO) in seiner Stellungnahme zu dem Runden Tisch in Unterkochen jede Nutzung der Schättere-Trasse für den Radverkehr abgelehnt.
Dass solch eine aus Naturschutzgesichtspunkten nicht begründbare Verweigerungshaltung bei den Radfahrern zu Verärgerung führt, ist nur zu verständlich. Wenn sich die Sprecher des ANO der Meinung von Karl Maier anschließen, dass Radfahren und Spazierengehen auf einem beliebten Weg unvereinbar sind, dürfen sie dies gerne als persönliche Meinung äußern. Als Stellungnahme des Naturschutzes ist das aber fehl am Platz und provoziert Angriffe unter der Gürtellinie, und Herr Maier hat nichts besseres zu tun als auf gleichem Niveu zu kontern.

Klaus Berger

Josef Bess

Hallo Herr Berger , ich wollte mit KEINER Silbe den Naturschutz beleidigen , ich wollte

nur das langsam Lächerliche Verhalten einiger  Rad - Trassengegnern  anprangern ,

allenvoran Herr Maier .