Lesermeinung

Zur Kulturberichterstattung:

Aalen hat ein reges kulturelles Leben: Theaterring, Theater der Stadt Aalen, Kleinkunst, diverse Kunst-Ausstellungs-Räume, um nur ein paar Beispiele aufzuzählen. Als Kunst- und Kulturinteressierte (und Leserin der Schwäpo) fällt mir in letzter Zeit allerdings auf, dass verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen meiner Meinung nach in übermäßiger Form in der Zeitung besprochen, rezensiert, angekündigt werden.
Die Ausstellung des Aalener Günther Bayerl mit Fotos von Welterbe-Stätten in der Galerie im Rathaus: Mehrmals erscheinen Artikel in der Schwäpo. Die „Ablösung“ durch Marita Kraus demnächst: mehrere Artikel. Kathrin Hubl und ihre Holzkunstwerke im Landratsamt: mehrere größere Artikel. Die Lothar-Günther-Buchheim-Ausstellung im Alten Rathaus: Zwei bis drei halbseitige Artikel! Man könnte noch andere Beispiele anführen. Dazu kommen noch kleinere Hinweise und Ankündigungen, diverse Flyer an den bekannten Stellen ... Sind diese Artikel Lückenbüßer? Gibt es keine anderen Themen, um die Seiten zu füllen? Und trotzdem: im Rathaus bewundere ich die Fotos (allein); die Holzobjekte im Landratsamt sind erstaunlich (ich bin allein); im Alten Rathaus wurde ich (bei einer anderen Ausstellung) persönlich (allein) in den Räumen herumgeführt. Vielleicht wäre weniger mehr?

© Gmünder Tagespost 18.05.2018 18:16
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