Zerstörung des Naturdenkmals

Zur Rems und zum Abbau des einstigen Wehres bei Zimmern, das Remswasser in den Mühlbach geleitet hatte:

„Beim letzten leichten Hochwasser der Rems wurde die Restmauer des alten Stauwehres, wie von der Bürgerinitiative Mühlbach Zimmern vorausgesagt, weggespült und vom Wasser abgetragen. Ein Fundament mit oberem Verbau der neuen Radbrücke wurde ebenfalls freigespült und beeinträchtigt. Als Schnellmaßnahme wurden durch die Stadt Gmünd mehrere Tonnen Jurakalksteinfelsen in den ausgespülten Bereich gekippt. Die Bäume in der Uferzone der Rems kippen wegen Ausspülung ebenfalls in die Rems. Durch die höhere Fließgeschwindigkeit gräbt sich die Rems tiefer ein. Damit sind die Randzonen mit dem Auwald gefährdet. Die dortige Rutschung wird sich ebenfalls verändern.

Der Charakter dieses Landschaftsschutzgebietes wurde vom Landschaftserhaltungsverband trotz Verbotes nachhaltig verändert! Die zuständigen Behörden mit Landrat und Oberbürgermeister kümmert das alles sehr wenig. Alles so gewollt?“

© Gmünder Tagespost 02.02.2018 20:01
415 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.