Kein Argument für Verlängerung

Zur Stellungnahme des Aktionsbündnisses Mahnwache in puncto LEA

Dem „aktionsbündnis mahnwache ellwangen“ ist herzlich für dessen am 27.1.2018 auf S. 20 der „Schwäbischen Post“ veröffentlichte Pressemitteilung zu danken: Dort wird unmissverständlich klargestellt, dass es für die Stadt Ellwangen tatsächlich kein einziges Argument gibt, dem Land Baden-Württemberg über das Ende der vereinbarten Fünf-Jahres-Frist hinaus den Betrieb einer Landeserstaufnahmestelle zu gestatten.

Die angeblichen wirtschaftlichen Gründe („zahlreiche Arbeitsplätze, Aufträge an Firmen, Umsatz in Geschäften, Subventionen der Regierung und so weiter“) zeigen eine geradezu klassische „Milchmädchenrechnung“: Es handelt sich schlicht um die Deckung eines künstlich geschaffenen Bedarfs, bei der verschleiert wird, dass die erzeugten Einnahmen und Umsätze der scheinbar profitierenden Wirtschaftssubjekte von diesen selbst finanziert werden („rechte Tasche, linke Tasche“).

Dann der Hinweis auf das „LEA-Privileg“: Zweifellos huldigt im Ostalbkreis eine große Fangemeinde St. Florian, weil das „Problem“ ja in der Tat verlagert wurde – nämlich nach Ellwangen. Zuviel Weihrauch rußt aber bekanntlich den Heiligen ...

© Gmünder Tagespost 28.01.2018 21:03
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