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Nach dem Sturm wird es wieder etwas kühler

Gefühlt gab es im Januar bislang kaum einen Tag, an dem es nicht regnete. Wie extrem der Monat in Sachen Niederschlag bislang ist, zeigt folgende Zahl. An meiner Wetterstation wurde die 100 Millimeter-Marke am Donnerstagabend geknackt, und das bereits Mitte des Monats. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Januar liegt bei 55 Millimeter. Der aktuelle Ostalb-Rekord liegt bei 160 Millimeter (aufgestellt im Januar 1986), mal schauen ob dieser geknackt wird. Auch am Freitag gibt es wieder Nachschub von oben, dazu ist wettertechnisch fast alles dabei: Regen, Schnee und mit Glück auch etwas Sonne. Die Schneefallgrenze liegt bei 400 bis 500 Meter. In den stärksten Schauern kann sie auch weiter absinken. Die Spitzenwerte liegen bei 2 bis 4 Grad. Die 2 Grad gibts im Bergland oberhalb 600 bis 700 Meter, 3 werden es in Aalen, Ellwangen und Hüttlingen. Rund um Schwäbisch Gmünd werden es 4, örtlich auch 5 Grad. Am Freitag ist es dazu nicht mehr so stürmisch, wie noch am Donnerstag. Das Wochenende wird recht winterlich. Die Temperaturen liegen nur knapp über dem Gefrierpunkt, dazu kann es speziell am Samstag auch mal schneien. In der neuen Woche ist das winterliche Intermezzo aber schon wieder Geschichte. Es wird deutlich milder, und es sind erneut teils kräftige Schauer unterwegs. Langsam aber sicher kann man sich darauf einstellen, dass der Januar 2018 in die Top drei der Mildesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen einzieht. 

© Tim Abramowski 18.01.2018 20:13
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