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So wird das Wetter in den nächsten Tagen/Winterrückblick

  • Symbolbild opo

Am Donnerstag ist es erst noch freundlich, allerdings wird es im Laufe des Tages immer wolkiger. Es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen bei 9 bis 12 Grad. Die 9 Grad gibts zum Beispiel in Elchingen, 10 werden es in Röthardt und Ellwangen, 11 in Aalen. Rund um Schwäbisch Gmünd gibts die 12 Grad. Es weht außerdem ein spürbarer Wind. Der Freitag wird wechselhaft bei rund 10 Grad. Ab dem Wochenende kehrt der Spätwinter für ein paar Tage auf die Ostalb zurück: Am Samstag sind Schneeschauer möglich. Am Sonntag ist es nach einer sehr frostigen Nacht den Tag über trocken, es dominieren aber die Wolken. Auch die neue Woche startet kalt und wolkenreich.

So war der Winter 2017/18
Der Winter 2017/18 wird uns noch länger in Erinnerung bleiben. Erst startete er für Schneefans verheißungsvoll, mittendrin war er gar nicht zu sehen und brachte uns stürmische Zeiten. Zum Schluss zeigte er sich aber doch versöhnlich.
Eine westliche Strömung sorgte für einen recht milden und nassen Dezember. Extrem präsentierte sich der Januar. Dieser war nämlich der Mildeste seit Aufzeichnungsbeginn. Der winterliche und kalte Februar verhinderte aber einen Totalausfall. Am Ende schloss der Winter 0,8 Grad zu mild ab. Dazu war es viel zu nass, in Sachen Sonnenschein verlief der Winter normal.
Der Winterverlauf selber war alles andere als normal. Zwar brachte der Dezember speziell an den Adventswochenenden Schnee, aber kurz vor Weihnachten schlug wieder das berühmte Weihnachtstauwetter zu. An Silvester war es mit bis zu 14 Grad so mild, wie noch nie. Der Dezember war 1,0 Grad zu mild, mit 98 Millimetern zu nass und insgesamt zu trüb.
Im Januar kamen teilweise schon vorfrühlingshafte Momente auf. Die zehn Grad Marke wurde nicht selten erreicht. Im gesamten Monat gab es lediglich drei frostige Nächte, so wenige wie noch nie. Der Januar schloss 3,6 Grad über dem langjährigen Mittel ab, und löste somit den Rekord-Januar 2007 vom ersten Platz ab. Die westliche Strömung sorgte außerdem für viel Niederschlag. Insgesamt kamen 150 Millimeter zusammen. Nur vor 32 Jahren war es noch etwas nasser. Nach einem trüben Dezember schien auch im Januar eher selten die Sonne. Wer dachte, dass es im Februar so weitergeht, sah sich getäuscht. Der dritte Wintermonat präsentierte sich von seiner sonnigen und winterlichen Seite. Nahezu den gesamten Monat über lag auf der Ostalb eine geschlossene Schneedecke. Erst oberhalb 600 Meter, ab Monatsmitte dann auch weiter unten. Fürs Skifahren reichte es aber nicht. Dennoch war der Monat am Ende knapp zweieinhalb Grad zu kalt, mit 34 Millimetern erstmals zu trocken. Dazu zeigte sich die Sonne im Februar viel häufiger, als im Dezember und Januar zusammen. Gleichzeitig landete der Februar 2018 mit 108 Sonnenstunden in den Top zehn der sonnigsten Februar-Monate. So kamen am Ende Winter- und Sonnenfans gleichermaßen auf ihre Kosten.

© Tim Abramowski 14.03.2018 20:59
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