Das schöne Tor zur Frickenhofer Höhe

Hervorragende Infrastruktur und gelebtes Miteinander machen Herlikofen zu einem attraktiven Lebensmittelpunkt, der sich auch bei jungen Familien einer hohen Beliebtheit erfreut. Die Ortsmitte bietet eine gute Grundversorgung.
  • Der weitläufige Blick über Herlikofen weist auf die malerische Landschaft. Der Schwäbisch Gmünder Stadtteil geizt nicht mit seinen Reizen. Foto: Thomas Mayr
  • Die Bürger in Herlikofen sind durch Banken, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in der Ortsmitte gut versorgt. Foto: tom

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Mit 3.346 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von 542 Hektar zählt Herlikofen zu den drei größten Stadtteilen der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die ehemals selbstständige Gemeinde mit ihren Teilorten Hussenhofen, Zimmern, Hirschmühle und Burgholz wurde am 1. Januar 1969 in die Stadt Schwäbisch Gmünd eingemeindet.

Herlikofen liegt nordöstlich von Schwäbisch Gmünd an der Landesstraße 1075, die den Ort durchquert und Gmünd mit dem Gebiet um die Frickenhofer Höhe verbindet. Um die Belange des Ortsteils kümmern sich der Ortschaftsrat rund um Ortsvorsteher Thomas Maihöfer. Als „generell sehr gut“, bezeichnet der Ortsvorsteher die Infrastruktur seines Ortsteils.

Einkaufen vor Ort möglich

Den Bürgern stehen alle wesentlichen Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort zur Verfügung. Die angesiedelten Bäcker, Metzger und ein Lebensmittelmarkt sind fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die medizinische Versorgung sichern ein Arzt, ein Zahnarzt, eine Apotheke sowie eine physiotherapeutische Praxis. In naher Zukunft kann Herlikofen eine zweite Tankstelle direkt an der Durchgangsstraße vorweisen. Banken, Lokale und Getränkehandel runden die gute Nahversorgung ab.

Kleine Herlikofer werden in den zwei Kindergärten und einer Kindergartengruppe für Unter-Dreijährige liebevoll umsorgt. Grundschüler besuchen die Theodor-Heuss-Schule, die erweiterte Betreuungszeiten und ein Mittagessen anbietet. Der Schulbesuch in weiterführende Schulen wird durch die gute Busverbindung nach Schwäbisch Gmünd erleichtert. In ihrer Freizeit können sich die Kleineren der Gemeinde auf sieben Spielplätzen und einem Bolzplatz nach Herzenslust austoben, größeren steht ein Jugendraum zur Verfügung. Die zahlreichen örtlichen Vereine und Institutionen leisten „eine hervorragende Jugendarbeit und bieten auch für alle anderen Altersstufen ein breit gefächertes Angebot zur Freizeitgestaltung an“, meint Ortsvorsteher Maihöfer. Die lebhafte Vereinskultur bietet ganzjährig einen „proppenvollen“ Veranstaltungskalender, mit ein abwechslungsreiches Angebot für alle Generationen.

Hilfsbereitschaft wird in Herlikofen großgeschrieben.

Thomas Maihöfer, Ortsvorsteher

Dörflicher Charakter bleibt

Trotz der Nähe zur Stadt Gmünd ist in Herlikofen der dörfliche Charakter erhalten geblieben, „hier kennen sich noch fast alle Nachbarn, Hilfsbereitschaft wird in Herlikofen großgeschrieben“. Der liebenswerte Charakter des Teilortes auf 441 Metern Höhe lockt viele jungen Familien an, die Herlikofen gern als neue Heimat sehen. Dementsprechend sei die Baulandnachfrage hoch. Die Erschließung des neuen Baugebiets „Neues Feld 3“ soll im kommenden Jahr 14 neue Bauplätze bringen, erklärt der Ortsvorsteher. Viele ortsansässige Handwerksbetriebe, der Spielwarenhersteller Schleich mit seinem Hauptsitz in Herlikofen und die räumliche Nähe zur Firma Bosch im Schießtal (ehemals ZF) ermöglichen vielen Herlikofern Bürgern ein wohnortnahes Arbeiten. Für die weitere Zukunft steht in Herlikofen ein kleines „Wunschkonzert“ an.

Investitionen notwendig

Neben der Schaffung von neuem Wohnraum und der Erweiterung des Gewerbegebiets sollten die städtischen Gebäude, das Bezirksamt, die Gemeindehalle und das Feuerwehrhaus dringend saniert werden. Der Festplatz müsste mit einer begehbaren WC-Anlage versehen werden. Neben der Unterstützung der Vereine in ihren Bauvorhaben sieht es der Teilort als Pflicht an, „alte Traditionen zu leben und nach Möglichkeit auszubauen“. aro

© Gmünder Tagespost 31.08.2018 16:06
423 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.