Hannovers Abstieg in die 2.Bundesliga besiegelt

Es sind zwar noch 9 Punkte zu holen in der aktuellen Bundesliga Saison 2015/2016, aber es sind auch noch genau eben diese 9 Punkte zum rettenden Ufer. Allerdings kommt es in den letzten drei Partien zur Begegnung Werder Bremen gegen die Eintracht aus Frankfurt. Hierbei bräuchte Bremen lediglich einen Punkt und Frankfurt 2 Punkte, um Hannover endgültig in die 2.Bundesliga zu stoßen. Dabei muss man kein Mathematiker sein, um zu sehen, dass egal wie das Endresultat ist, die nötigen Punkte verteilt werden und somit Hannover faktisch nach dem 31. Spieltag abgestiegen ist.

Der Abstieg kam mit Ansage

So traurig es für den Traditionsklub ist, umso mehr war der Abstieg auch vorhersehbar. Dass es schon 3 Spieltage vor Saisonende soweit ist, ist symptomatisch für die Leistung der Niedersachsen. Lediglich 22 Punkte nach 31 Spieltagen bedeuten 0,7 Punkte pro Spieltag. Auch die 28 geschossenen Tore (schlechtester Wert der Liga) sind bezeichnend. Ingolstadt hat zwar mit 29 Toren nur ein Tor mehr geschossen, hat aber im Gegenzug auf die Abwehr gebaut und nur 35 Tore bekommen. Hannover ragt auch hier mit 56 Gegentoren im negativen Sinne heraus. Man kämpfte zwar die letzten Spieltage und konnte ganze 5 Punkte in den letzten 3 Spieltagen holen, was aber im Abstiegskampf gegen Gegner wie Ingolstadt zu wenig war. Der Ursache ist hierbei mehr in den Spielen zuvor zu suchen. 0-3 zu Hause gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten HSV und die 1-4 Klatsche gegen Werder Bremen waren für die Niedersachen der Genickbruch.

Projekt Wiederaufstieg

Man hatte schon früh angekündigt, sich mit dem Abstieg abzufinden und daraus neue Energie zu schöpfen. Mit dem Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs setzte man ein klares Zeichen und auch Klubboss Martin Kind, der die Saison über reichlich Kritik einstecken musste, bekam die nötige Unterstützung des Vorstandes. Doch nun heißt es abwarten. Man wolle das Restprogramm noch motiviert durchziehen, um eine gewisse Motivation in die nächste Saison mitzunehmen. Ebenfalls ist man es den Fans, die dem Verein immer die Treue hielten schuldig. Bis zur nächsten Saison gibt es natürlich noch viele Baustellen, die es zu beheben gilt. Allen voran die Torwart-Frage um Zieler ist noch zu klären. In der Zwischenzeit sollten Spieler wie auch die vielen Fans einmal den Kopf freibekommen. Ob nun mit Sizzling Hot spielen im neumodernen Online Casino Segment oder mit den ersten profitablen Sportwetten auf einen potentiellen Wiederaufstieg des Klubs aus Hannover. Dem Traditionsverein wäre es sicherlich zu können. Allerdings hat man mit Kaiserslautern, dem FC. St.Pauli, Eintracht Braunschweig und dem VFL Bochum keine leichte Aufgabe in der nächsten Saison.

© Gmünder Tagespost 06.06.2018 10:43
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