Natürliche Energien: ein Trend mit Zukunft

Intelligente moderne Heiztechnik wird bezuschusst und hilft, bis zu 70 Prozent Heizkosten zu sparen. Die Wolf GmbH zeigt Beispiele dieser Technik, zum Teil in praktischer Anwendung und berät kompetent dazu.
  • Auch für modernste Heizungsanlagen ist Wolf der kompetente Ansprechpartner. Foto: tom
  • In der Badausstellung sind immer die aktuellen Trends in Sachen Material und Einrichtung zu sehen. Foto: tom

Heubach. Holz- beziehungsweise Pellets-Heizungen, heizungsunterstützende Solaranlagen, Wärmepumpentechnik und Kraft-Wärme-Kopplung wie ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und Brennstoffzellen machen unabhängig von Öl-und Gaspreisen, erfüllen das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) und senken die Kohlendioxid-Emissionen.

Intelligente und zukunftssichere Heiztechnik kann bis zu 70 Prozent der Heizkosten senken. Durch den Einsatz von Solarkollektoren in Verbindung mit modernster Kesseltechnik kann man bis zu 6000 Euro Förderzuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Hierbei sind Einsparungen von 60 bis 70 Prozent des jährlichen Kapitalbedarfes für Energie möglich.

Ihre Zukunftsfähigkeit beweisen modernste Heizkessel vor allem durch ihre Flexibilität hinsichtlich der genutzten Antriebsenergie. Der Solarheizkessel SolvisMax ermöglicht die unkomplizierte Anbindung von externen Geräten wie Pellets-Stückholzheizung, einer Brennstoffzelle oder BHKW. Im modernen Vorführraum der Wolf GmbH werden unter anderem drei in Betrieb genommene BHKWs präsentiert. Sie zeigen, dass größere Ein- und Zweifamilienhäuser effizient beheizt werden können, denn die hier anfallende Wärme ist ein Abfallprodukt der Stromerzeugung. „Trotz kleiner Größe sind die Wirkungsgrade sensationell“, sagt Kurt Wolf.

Ebenfalls ausgestellt sind der „SovisMax“ in der siebten Generation und die hochmoderne Produktneuheit SolvisBen, zwei Top-Produkte der Firma Solvis. In Betrieb sind die hauseigene Pelletanlage mit entsprechendem Silo und der Brennstoffzuführung, ein Festbrennstoffheizkessel mit Holzvergasertechnik sowie ein Kaminofen mit Wassertasche. Neu zu der Geothermie-Erdwärme-Wärmepumpe hinzugekommen ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Ausführung der Firma Rennergy.

Innovative Synergien

Präsentiert wird der „SolvisMax 7“, ein nachrüstbares Modulsystem, das höchsten Wärmekomfort nach Maß liefert. Der Solarheizkessel wurde mit der Bewertung sehr gut ausgezeichnet und kann die Heizkosten schnell und effektiv senken. Der „SolvisMax“ verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Gas oder Öl als ein herkömmlicher Heizkessel und ist seiner Zeit deutlich voraus. Kombiniert mit einer Solaranlage werden sogar bis 40 Prozent der jährlichen Energiekosten eingespart. Drei Module werden anwendungsnah angeboten: Der „SolvisMax“ als Solarheizkessel, der „SolvisMax Pur“ als Austauschkessel und der „SolvisMax Futur“ als Solarspeicher. Der „SolvisBen“ ergänzt die Familie. Er etabliert sich mit seinem 230 Liter Puffer-Speicher mit Frischwasserstation als Austauschkessel. Durch sein Pufferwasservolumen besteht die Möglichkeit, ihn solarunterstützt als auch photovoltaikunterstützt zu betreiben. „Er ist in seiner Bauweise und kompakten Form einzigartig“, ist Wolf überzeugt.

Solarkollektoren als intelligente Energiemanager

Trotz kleiner Größe sind die Wirkungsgrade von BHKWs sensationell.

Kurt Wolf

Solarkollektoren liefern maßgeschneidert für jedes Haus ein individuelles Energieprogramm. Weiter werden durch diese Systeme in der entsprechenden Größe die gesetzlichen Vorgaben sowie ein Höchstmaß an Effizienz und Einsparung erreicht. Die Wolf Haustechnik als Spezialist mit Erfahrung berät und unterstützt gerne bei der Auswahl und der Beantragung der Bestförderung für das innovative Heizsystem.

Die hauseigenen Stromerzeuger in Form von drei Blockheizkraftwerken mit einer elektrischen Gesamtleistung von 16 kW, der Photovoltaikanlage mit 26,3 kWp in Kombination mit einem 46 kW Batteriespeicher und einem intelligenten Gebäudemanager, machen das Wolf-Firmengebäude zu 90 Prozent unabhängig vom Stromnetz. Der Energiemanager ist in der Lage, den vorhandenen Stromüberschuss verschiedenen Verbrauchern prioritätsgeführt zuzuführen. Hierbei stehen Möglichkeiten wie der Batteriespeicher oder die Elektroladestation für eine umweltschonende E-Mobilität der Mitarbeiter zur Verfügung.

„Um bei einer zukunftsorientierten Sanierung den Stromverbrauch zu reduzieren, sollte eine Brennstoffzelle oder die Installation einer Photovoltaikanlage, zum Beispiel in Kombination mit einem PV-Heiz-System, in Betracht gezogen werden“, rät Kurt Wolf.

Verantwortung geht vor

Die ausgereifte Technik der Solarthermie hilft, bis zu zwei Drittel der Energie für Warmwasser und Heizung einzusparen. „Durch die zukünftig wieder steigenden Preise der fossilen Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas kann jetzt schon jeder Hausbesitzer in eine verantwortungsvolle und sichere Zukunft investieren“, sagt der Fachmann und rät bei einer anstehenden Dach- oder Heizungssanierung unbedingt zum Einsatz modernster und auf Maß gearbeiteter Solaranlagen. ub

© Gmünder Tagespost 11.01.2018 16:03
1273 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.